Freitag, 4. November 2005

Sputnik

Am 4. Oktober 1957, Hans-Georg Schlüter ist gerade bei seinen Großeltern in Wunow zu Besuch, entdeckt er in der Kammer einen Steintopf mit eingelegten Gurken. Daraufhin fragt er seinen Opa, ob er mal probieren dürfe, was ihm nicht erlaubt wird, da die Gurken noch einige Zeit brauchen, um richtig gut zu schmecken. Trotzdem isst Hans-Georg Schlüter heimlich sechs Gurken auf. Seine Großeltern merken nichts davon und ein Jahr später serviert ihm seine Oma feierlich ein Gurkenkompott.
(Entnommen aus einem guten Buch.)

Gerade läuft:
Nix

PS: Warum hat eigentlich die beschissene S-Bahn grundsätzlich dann 15 min Verspätung, wenn ich nach Köln fahren will?

1 Kommentar/e:

Stuessy hat gesagt…

Jetzt habe ich ja quasi die Pistole an der Brust. Nur was soll ich jetzt dazu schreiben? Naja, die Gurke ist eine Frucht. Eine Frucht wiederum ist laut Definition eine aus dem Fruchtknoten einer Blüte entstehendes Organ, das den oder die Samen enthält. So weit so gut. Es gibt verschiedene Früchte. Die Gurke gehört zur Beeren-Frucht, da sie ihre Samen erst freigibt, wenn das Fruchtfleisch zugrunde geht. Wie es eben die Gurke tut. Die Gurkenfrucht ist somit eine fleischige, langezogene Beere. Dies schließt übrigens nicht aus, das die Gurke zur Gattung der Kürbisgewächse gehört, weil das eben auch Beeren sind. Witzigerweise gehören Gurken auch zur Unterklasse der Rosenähnlichen. Es ist also durchaus legitim seiner Angebeteten ein Strauß Spreewaldgurken zum ersten Date mitzubringen!!

P.S. Das Wort "Gurke" ist übrigens aus dem polnischen in den deutschen Sprachraum gekommen. o_O
P.P.S. Gurken sind essbar!

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