Eben war ich erst das zweite Mal an diesem Tag auf dem Klo.
Gerade läuft: Nix
Donnerstag, 13. Dezember 2007
Montag, 10. Dezember 2007
Samstag, 8. Dezember 2007
Der nette Mann im Taxi
Es gibt noch nette Menschen. Diese Erkenntnis verfestigte sich gerade eben und wird bleiben für immer. Es war nämlich so: Lange bin ich ja nich mehr hier. Deswegen war halt heute mal eine Art Abschiedssaufen mit Kollegen. Also mit Topo und Heikönnen. In Düsseldorf. Zuerst Sachen bei Heikönnen gemacht und dann so langsam in die Altstadt gegangen. Da hab ich zuerst in der Mauer den Starbuck und den Senfgas getroffen und dann im Stone den Artur. Und als ich mit der Bahn zurückgefahren bin, hat sich eine Frau in einen Mülleimer erbrochen, was ihr sehr peinlich war. Wir haben ihr aber gut zugeredet.
Eigentlich wollte ich aber was ganz anderes erzählen. Nämlich dass ich ab dem Langenfelder Bahnhof nach Hause laufen wollte und mich nach ungefähr 1 min ein Auto angehalten hat. Dieses Auto war ein Taxi und der zahlende Beifahrer frugte, ob ich nach Monheim wölle. Ich bejahte und gab zu, dass meine finanziellen Ressourcen zur Neige gingen. Optimistisch ausgedrückt. Realistisch hatte ich noch 33 Cent am Start. Aber weil der zahlende Beifahrer nett war und meine "Haltestelle" eh auf dem Weg zu seiner lag, nahm er mich mit. Für umme. Einfach so. Ist doch nett, oder?
Gute Nacht.
Gerade läuft: Nix
Eigentlich wollte ich aber was ganz anderes erzählen. Nämlich dass ich ab dem Langenfelder Bahnhof nach Hause laufen wollte und mich nach ungefähr 1 min ein Auto angehalten hat. Dieses Auto war ein Taxi und der zahlende Beifahrer frugte, ob ich nach Monheim wölle. Ich bejahte und gab zu, dass meine finanziellen Ressourcen zur Neige gingen. Optimistisch ausgedrückt. Realistisch hatte ich noch 33 Cent am Start. Aber weil der zahlende Beifahrer nett war und meine "Haltestelle" eh auf dem Weg zu seiner lag, nahm er mich mit. Für umme. Einfach so. Ist doch nett, oder?
Gute Nacht.
Gerade läuft: Nix
Freitag, 7. Dezember 2007
Kinotag: Wir verstehen uns wunderbar
Filmtitel: Wir verstehen uns wunderbar (2006)
Spielzeit: 91 min
Regisseur: Antoine de Caunes
Darsteller: Charlotte Rampling (Alice d'Abanville), Jean Rochefort (Louis Ruinard), Ian Richardson (Evelyn Gaylord)

Da ist da also dieser Louis, ein ca. 164 Jahre alter Franzose, der irgendwann mal ein total erfolgreicher Regisseur war. Diesem Louis soll nun irgendein potthässlicher Award für sein Lebenswerk verliehen werden. Als besonderen Gag haben sich die Award-Menschen überlegt, diese Alice, eine ca. 155 Jahre alte Französin, die Laudatio halten zu lassen. Passt ja auch super; schließlich ist Alice nicht nur durch ihre Hauptrollen in Louis' Filmen ganz groß rausgekommen, sondern war auch bis vor 30 Jahren noch seine Loverin. Dumm nur, dass sie mittlerweile so überhaupt nix mehr von dem alten Charmebolzen wissen will. Oder doch? Oder nicht? Oder doch?
Leverkusen, Leverkusen... was machst du nur mit mir?! Da geh ich 1x im Jahrhundert in die Sneak und dann knallst du mir direkt mal "Wir verstehen uns wunderbar" vor den Latz. Einen französischen Film! Mit Franzosen! Aus Frankreich! Mit dem ich jetzt so irgendwie gar nix anfangen kann. Wo ich nicht weiß, ob der ne Lovestory für Großeltern, ein Senioren-Porno oder ne mittelmäßige Komödie sein soll. Der zu 40% aus langweiligen Beziehungsblubbereien zwischen Omma und Oppa, zu 40% aus unlustigen Gags, aber auch zu 20% aus vollkommen beknatterten Dialogen besteht. Wo zwischendurch ohne erkennbaren Zusammenhang der Schnurrbart der Hauptfigur gelobt wird. Da weiß ich doch gar nicht, wie ich den Film anständig bewerten soll! Ich kann doch jetzt nicht einfach sagen, dass der kacke ist. Isser ja gar nicht. Schließlich wird zwischendurch ohne erkennbaren Zusammenhang der Schnurrbart der Hauptfigur gelobt. Respekt! Das Problem ist nur: Gut ist definitiv auch anders. Ach, ich weiß et doch auch nich! Leverkusen, du Sausack! Du bringst mich inne Patrouille! Jetzt kann ich ja gar nicht anders, als keine Bewertung zu geben. Skurril!
Gerade läuft: Die Rügenwalder Mühlenboys - Feierabend, wie das duftet
PS: Deutschlandweiter Kinostart von "Wir verstehen uns wunderbar" ist übrigens am 3. Januar 2008. Falls es wen interessiert.
Spielzeit: 91 min
Regisseur: Antoine de Caunes
Darsteller: Charlotte Rampling (Alice d'Abanville), Jean Rochefort (Louis Ruinard), Ian Richardson (Evelyn Gaylord)

Da ist da also dieser Louis, ein ca. 164 Jahre alter Franzose, der irgendwann mal ein total erfolgreicher Regisseur war. Diesem Louis soll nun irgendein potthässlicher Award für sein Lebenswerk verliehen werden. Als besonderen Gag haben sich die Award-Menschen überlegt, diese Alice, eine ca. 155 Jahre alte Französin, die Laudatio halten zu lassen. Passt ja auch super; schließlich ist Alice nicht nur durch ihre Hauptrollen in Louis' Filmen ganz groß rausgekommen, sondern war auch bis vor 30 Jahren noch seine Loverin. Dumm nur, dass sie mittlerweile so überhaupt nix mehr von dem alten Charmebolzen wissen will. Oder doch? Oder nicht? Oder doch?
Leverkusen, Leverkusen... was machst du nur mit mir?! Da geh ich 1x im Jahrhundert in die Sneak und dann knallst du mir direkt mal "Wir verstehen uns wunderbar" vor den Latz. Einen französischen Film! Mit Franzosen! Aus Frankreich! Mit dem ich jetzt so irgendwie gar nix anfangen kann. Wo ich nicht weiß, ob der ne Lovestory für Großeltern, ein Senioren-Porno oder ne mittelmäßige Komödie sein soll. Der zu 40% aus langweiligen Beziehungsblubbereien zwischen Omma und Oppa, zu 40% aus unlustigen Gags, aber auch zu 20% aus vollkommen beknatterten Dialogen besteht. Wo zwischendurch ohne erkennbaren Zusammenhang der Schnurrbart der Hauptfigur gelobt wird. Da weiß ich doch gar nicht, wie ich den Film anständig bewerten soll! Ich kann doch jetzt nicht einfach sagen, dass der kacke ist. Isser ja gar nicht. Schließlich wird zwischendurch ohne erkennbaren Zusammenhang der Schnurrbart der Hauptfigur gelobt. Respekt! Das Problem ist nur: Gut ist definitiv auch anders. Ach, ich weiß et doch auch nich! Leverkusen, du Sausack! Du bringst mich inne Patrouille! Jetzt kann ich ja gar nicht anders, als keine Bewertung zu geben. Skurril!
Gerade läuft: Die Rügenwalder Mühlenboys - Feierabend, wie das duftet
PS: Deutschlandweiter Kinostart von "Wir verstehen uns wunderbar" ist übrigens am 3. Januar 2008. Falls es wen interessiert.
Indiana Smith and the Temple of Room (2/2)
[Für Teil 1 hier klicken...]
Nach der fast erfolgreichen Besichtigung von 13h entschlossen wir uns, schon einmal die nächste Wohnung anzufahren. Bis zum Besichtigungstermin war's zwar noch über ne halbe Stunde hin, aber wenn man eher da ist, kann man schließlich schon ein bisschen die Gegend erkunden. Theoretisch. Es sei denn, es gießt wie aus Eimern. So wie vorvorgestern - also am Montag. Nachdem wir eine Viertelstunde dumm im Auto rumgesessen hatten, wurde uns das dann aber irgendwie doch zu blöd und wir stiegen aus. Da hatte es ja auch grade mal aufgehört zu regnen. Für 3 Minuten. Um dann umso stärker wieder anzufangen. Aber da machste nunmal nix.
Als endlich die Maklerin der Wohnung (pünktlich) auftauchte, erwarteten uns die nächsten Überraschungen. Peggy D. (Name der Red. bekannt) sah nämlich so aus, als würde sie sich ausschließlich von Zitterfischen und Elektrobier ernähren. Will sagen: die Gute hatte eine astreine Steckdosenfrisur, die Don King vor Neid erblassen lassen würde! Und dann noch diese Stimme... un-be-schreib-lich! Naja. Nett war sie trotzdem. Und dass der Wohnung der Strom abgeklemmt worden ist und man nicht auf den Balkon konnte, weil die elektrischen Rollläden unten waren, da kann sie ja auch nicht viel für. Die Wohnung an sich war aber auch schwer in Ordnung (mit Spülmaschine!), nur teilweise etwas in die Jahre gekommen.
Nächste Station: Ein Hochhaus in einer Wohnsiedlung. Es sollte das Highlight des Tages werden. Nur vorher hieß es mal wieder warten. Genauer gesagt hieß es mal wieder im Regen warten. Diesmal aber auch zusammen mit 2 Pärchen. Irgendwann sprach uns dann ein Mann mit Mütze an:
Die 3. Wohnung war dann wieder die 1. Wohnung, diesmal aber mit Maklerin. Und abgesehen davon, dass vor der Badewanne kein Duschvorhang, sondern ein Plastikrollo hing, gab es hier so gar keine spektakulären Performances. Die Wohnung war schön, die Miete niedrig, die Lage okay und die Maklerin nett. Nur ne Spülmaschine gab's nicht. Aber irgendwas ist ja immer. Und deswegen hab ich auch einfach gesagt: "Meins!" und bin wieder nach Hause gefahren.
Um das Ergebnis meiner Quest jetzt mal zusammenzufassen: Ich war 18 Stunden auf den Beinen, bin nicht über Los gegangen und warte jetzt darauf, dass der eine Vermieter-Tünnes am Montag sagt, dass ich ein bomfortionöser Typ bin und mal gepflegt einziehen kann. Also jeder, der Daumen hat: drücken! Ok?
Gerade läuft: Nix
Nach der fast erfolgreichen Besichtigung von 13h entschlossen wir uns, schon einmal die nächste Wohnung anzufahren. Bis zum Besichtigungstermin war's zwar noch über ne halbe Stunde hin, aber wenn man eher da ist, kann man schließlich schon ein bisschen die Gegend erkunden. Theoretisch. Es sei denn, es gießt wie aus Eimern. So wie vorvorgestern - also am Montag. Nachdem wir eine Viertelstunde dumm im Auto rumgesessen hatten, wurde uns das dann aber irgendwie doch zu blöd und wir stiegen aus. Da hatte es ja auch grade mal aufgehört zu regnen. Für 3 Minuten. Um dann umso stärker wieder anzufangen. Aber da machste nunmal nix.
Als endlich die Maklerin der Wohnung (pünktlich) auftauchte, erwarteten uns die nächsten Überraschungen. Peggy D. (Name der Red. bekannt) sah nämlich so aus, als würde sie sich ausschließlich von Zitterfischen und Elektrobier ernähren. Will sagen: die Gute hatte eine astreine Steckdosenfrisur, die Don King vor Neid erblassen lassen würde! Und dann noch diese Stimme... un-be-schreib-lich! Naja. Nett war sie trotzdem. Und dass der Wohnung der Strom abgeklemmt worden ist und man nicht auf den Balkon konnte, weil die elektrischen Rollläden unten waren, da kann sie ja auch nicht viel für. Die Wohnung an sich war aber auch schwer in Ordnung (mit Spülmaschine!), nur teilweise etwas in die Jahre gekommen.
Nächste Station: Ein Hochhaus in einer Wohnsiedlung. Es sollte das Highlight des Tages werden. Nur vorher hieß es mal wieder warten. Genauer gesagt hieß es mal wieder im Regen warten. Diesmal aber auch zusammen mit 2 Pärchen. Irgendwann sprach uns dann ein Mann mit Mütze an:
MmM: "Ist hier heute ne Besichtigung oder wie?"Nur wenige Minuten später dann der große Auftritt des Maklers, ich nenn ihn mal Arnie. Ein Prototyp eines Maklers! Ein Vertreter seiner Zunft, wie er bei "Nepper, Schlepper, Mähdrescher Bauernfänger" und in den Büchern, die mein Oppa so gerne liest (in denen steht, wie schlecht die Welt ist und wie böse deren Bewohner sind, worüber man dann die Verwandtschaft ausführlich informieren kann ("Ich hab dir hier auch nochmal was ausgeschnitten...")), immer beschrieben wird. Dynamisch, braungebrannt, Haare platt nach hinten gegelt, schmieriges Grinsen, unter dem Sacko das Hemd bis zum Bauchnabel aufgeknöpft. Und gleich mit den ersten Sätzen entpuppte er sich zusätzlich noch als Stimmungskanone und Arbeitstier...
Martin: "Ja, jetzt gleich um 15 Uhr."
MmM: "Aha. Da weiß ich gar nix von. Ich bin nämlich hier der Hausmeister. Schööö!"
Martin (denkt): "Ähhh... ja!"
Martin (sagt): "Schööö!"
Arnie: "Sie sehen so aus, als warteten Sie auf einen Makler. Höhöhö!"Nun ja. Nach dieser Offenbarung latschte ich so durch die (noch möblierte und total chaotische) Wohnung. Irgendwann muss sich dann allerdings wieder der Hausmeister (mit Mütze) dazugeschlichen haben. Jedenfalls vernahm ich folgenden Dialog zwischen ihm und Arnie:
Martin: "..."
A: "Tjaaa, also ich weiß jetzt grad gar nicht, ob die Wohnung im 1. oder im 4. Stock ist. Ich war vor einem Jahr das letzte Mal hier. Höhöhö!"
M: "1. Stock."
A: "Ok, dann probieren wir's mal im 1. Stock. Ich nehm einfach mal die Tür hier... Oh, der Schlüssel passt sogar! Höhöhö! Jaaa, also... hier die Wohnung. Kostet... [liest ab] 470€ kalt, Nebenkosten 140€. Wobei ich da jetzt gar nicht weiß, ob da Strom und Wasser drin sind oder nicht. Also Strom wird auf keinen Fall drin sein, aber Wasser weiß ich wirklich nicht. Höhöhö!"
MmM: "Ich wusste gar nicht, dass hier heute ne Besichtigung ist."Spätestens da hatte sich das dann mit der Wohnung - obwohl die eigentlich auch sehr schick war (mit Spülmaschine!) - erledigt. Ich ließ mir zwar noch einen Haufen Papier geben, aber das eigentlich auch nur, damit Arnie das keinem anderen geben und so Papier sparen konnte. Strafe muss sein.
A: "Ja doch, ist aber. Höhöhö!"
MmM: "Versteh ich gar nicht. Die Vormieterin hat hier doch noch gar nicht so lange gewohnt."
A: "Stimmt. Die ist vor nichtmal nem Jahr eingezogen. Höhöhö!"
MmM: "Und wieso ist die dann schon wieder raus?"
A: "Die ist verstorben..."
MmM: "Oha! Na sowas. Das wusst ich ja gar nicht. Hatte mich nur schon gewundert, dass es hier in der letzten Zeit immer so ruhig war..."
A: "Höhöhö!"
Die 3. Wohnung war dann wieder die 1. Wohnung, diesmal aber mit Maklerin. Und abgesehen davon, dass vor der Badewanne kein Duschvorhang, sondern ein Plastikrollo hing, gab es hier so gar keine spektakulären Performances. Die Wohnung war schön, die Miete niedrig, die Lage okay und die Maklerin nett. Nur ne Spülmaschine gab's nicht. Aber irgendwas ist ja immer. Und deswegen hab ich auch einfach gesagt: "Meins!" und bin wieder nach Hause gefahren.
Um das Ergebnis meiner Quest jetzt mal zusammenzufassen: Ich war 18 Stunden auf den Beinen, bin nicht über Los gegangen und warte jetzt darauf, dass der eine Vermieter-Tünnes am Montag sagt, dass ich ein bomfortionöser Typ bin und mal gepflegt einziehen kann. Also jeder, der Daumen hat: drücken! Ok?
Gerade läuft: Nix
Mittwoch, 5. Dezember 2007
Indiana Smith and the Temple of Room (1/2)
Also. Heute wollte ich ja erzählen, warum ich vorgestern - also am Montag - nix geschrieben habe. Das lag nämlich daran, dass ich vorgestern - also am Montag - eine brandgefährliche Quest zu erfüllen hatte. Die Aufgabe lautete: Finde eine Wohnung in Hamburg, gehe nicht über Los und ziehe keine 4000 DM ein. Also stand ich um 5 Uhr auf, stopfte meine Eltern in das Auto meiner Eltern und gab Gummi. Schließlich warteten 4 Termine auf uns, davon 3 Wohnungsbesichtigungen.
Erster Halt war ein Immobilienvermittlungsdienst mitten in Hamburch Siddy, bei dem mir ein Haufen courtagefreier Angebote versprochen wurden, wenn ich 190€ bezahle. In Anbetracht der noch anstehenden Besichtigungstermine ließ ich mich aber erstmal nicht dazu hinreißen. Stattdessen beschlossen wir, im Kaufhof zu Mittag zu essen und ließen uns von der Kassiererin um 0,20€ bescheißen. Um anschließend wenigstens bei der Parkgebühr zu sparen, kaufte meine Mutter dann extra im Kaufhof ein Buch, damit an der Kasse der Parkchip entwertet werden konnte. Einziges Problem: Wir standen im nicht kompatiblen Saturn-Parkhaus und hatten uns somit nicht nur ein Buch umsonst gekauft, sondern mussten auch noch 6€ für weniger als 1½ Stunden Parkerei bezahlen. Verrückt. Aber wir haben's ja.
Nun ja. Die 3 Wohnungsbesichtigungen waren von mir taktisch klug auf 13h, 14h und 15h gelegt worden. Und bereits vor der ersten Wohnung ereignete sich das folgende Telefongespräch:
Gerade läuft: Nix
PS: Kleine Info noch am Rande: Da vorauszusehen ist, dass sich noch eine ganze Menge zukünftiger Beiträge um meine Suche nach dem Heiligen Saal bzw. das Beziehen von und das Leben in selbigem drehen werden, habe ich rubbeldiekatz eine neue Schublade mit dem fantastischen Namen "Wohneproppen" geschaffen, in der künftig sämtliche Beiträge dieser Art abgelegt werden werden.
Erster Halt war ein Immobilienvermittlungsdienst mitten in Hamburch Siddy, bei dem mir ein Haufen courtagefreier Angebote versprochen wurden, wenn ich 190€ bezahle. In Anbetracht der noch anstehenden Besichtigungstermine ließ ich mich aber erstmal nicht dazu hinreißen. Stattdessen beschlossen wir, im Kaufhof zu Mittag zu essen und ließen uns von der Kassiererin um 0,20€ bescheißen. Um anschließend wenigstens bei der Parkgebühr zu sparen, kaufte meine Mutter dann extra im Kaufhof ein Buch, damit an der Kasse der Parkchip entwertet werden konnte. Einziges Problem: Wir standen im nicht kompatiblen Saturn-Parkhaus und hatten uns somit nicht nur ein Buch umsonst gekauft, sondern mussten auch noch 6€ für weniger als 1½ Stunden Parkerei bezahlen. Verrückt. Aber wir haben's ja.
Nun ja. Die 3 Wohnungsbesichtigungen waren von mir taktisch klug auf 13h, 14h und 15h gelegt worden. Und bereits vor der ersten Wohnung ereignete sich das folgende Telefongespräch:
Martin: "Ich steh jetzt hier vor dem Bröbelweg 9 und weiß nicht, was ich machen soll."Fortsetzung folgt...
Maklerin: "Aha. Warum stehen Sie denn da?"
Martin: "Ööööhm... weil wir hier einen Besichtigungstermin haben?"
Maklerin: "..."
Martin: "..."
Maklerin: "Wann denn?"
Martin: "Na um 13 Uhr. Quasi jetzt."
Maklerin: "SCHEIIIIIIISSEEEE! Das hab ich voll vergessen! Tut mir leid, tut mir leid, tut mir leid. Das passiert mir sonst nie! Verlegen wir das auf 16 Uhr?"
Martin (denkt): "Doofe Kuh."
Martin (sagt): "Okay."
Gerade läuft: Nix
PS: Kleine Info noch am Rande: Da vorauszusehen ist, dass sich noch eine ganze Menge zukünftiger Beiträge um meine Suche nach dem Heiligen Saal bzw. das Beziehen von und das Leben in selbigem drehen werden, habe ich rubbeldiekatz eine neue Schublade mit dem fantastischen Namen "Wohneproppen" geschaffen, in der künftig sämtliche Beiträge dieser Art abgelegt werden werden.
Dienstag, 4. Dezember 2007
Glühweihnachtsmarkt
Heute haben der Heikönnen, der Topomat und der Turbomartin sich was ausgedacht. Nämlich eine After Work Glowwine Party. Quasi. Das Ganze war einfach und lief so ab: Erstmal arbeiten (oder sowas ähnliches) und dann DSDS (Düsseldorf sucht den Superglühwein) machen. Und so war's dann eigentlich auch. Ich weiß überhaupt nicht, warum ich hier noch was zu schreibe. Aber ich mach's trotzdem.
Also.
Glühwein 1: lecker.
Glühwein 2: lecker.
Glühwein 3: lecker.
Glühwein 4: lecker.
Glühwein 5: lecker.
Die Entscheidung wurde dann einfach auf unbestimmte Zeit vertagt. Man weiß ja, wie das ist. Außerdem ist natürlich noch erwähnenswert, dass ich aus einer plötzlichen Glühweinlaune heraus zum ersten Mal in meinem noch überaus jungen Leben Lotto gespielt habe. Macht man ja heutzutage so, um in zu sein. Ich weiß aber schon nicht mehr, was für Zahlen ich genommen hab. Vielleicht war ja die 10 dabei. Aber ich sag einfach mal so: 50.000€ sind's bestimmt.
Ach ja: Morgen erzähl ich, warum ich gestern nix geschrieben hab.
Naja. Schöööö!
Gerade läuft: Adolf Hitler - O Tannenbaum (Album: Mr. Hankeys Christmas Classics)
Also.
Glühwein 1: lecker.
Glühwein 2: lecker.
Glühwein 3: lecker.
Glühwein 4: lecker.
Glühwein 5: lecker.
Die Entscheidung wurde dann einfach auf unbestimmte Zeit vertagt. Man weiß ja, wie das ist. Außerdem ist natürlich noch erwähnenswert, dass ich aus einer plötzlichen Glühweinlaune heraus zum ersten Mal in meinem noch überaus jungen Leben Lotto gespielt habe. Macht man ja heutzutage so, um in zu sein. Ich weiß aber schon nicht mehr, was für Zahlen ich genommen hab. Vielleicht war ja die 10 dabei. Aber ich sag einfach mal so: 50.000€ sind's bestimmt.
Ach ja: Morgen erzähl ich, warum ich gestern nix geschrieben hab.
Naja. Schöööö!
Gerade läuft: Adolf Hitler - O Tannenbaum (Album: Mr. Hankeys Christmas Classics)
Sonntag, 2. Dezember 2007
Tastortur
Nachdem ich in den letzten Tagen die Niveaugrenze erfolgreich nach unten verschoben hab, kann ich's ja verraten: Statt der Tastatur könnte ich mir auch 503 Klobrillen vor die Maschine packen. Zumindest was die Anzahl der Keime angeht...
2,516,640
Wenn das Tippen mit den Teilen nur nicht so schwer wär!
Gerade läuft: Emil Bulls - Cocoon (Album: Porcelain)
2,516,640
Wenn das Tippen mit den Teilen nur nicht so schwer wär!
Gerade läuft: Emil Bulls - Cocoon (Album: Porcelain)
Samstag, 1. Dezember 2007
Kinostarts Dezember 2007
Ich weiß, es klingt komisch, aber auch im Dezember werden wieder einige neue Filme in die Kinosäle geschmissen. Wobei mir da irgendwie der klassische Weihnachtsblockbuster à la "Herr der Ringe" fehlt. Naja, ob der Kinotag in seiner jetzigen Form überhaupt eine Zukunft hat, steht eh noch in den Sternen. Zum einen war ich im November nur 1x im Lichtspielhaus (Negativrekord (glaub ich)), zum anderen gibt's in HH schließlich keine FrAgMaChInE... :( Naja, wie auch immer. Erstmal sind hier die interessantesten Neustarts der kommenden 4 Wochen.
06. Dezember:
Schnickes
13. Dezember:
Bee Movie
Todeszug nach Yuma
20. Dezember:
1 Mord für 2
Keinohrhasen
27. Dezember:
Alien vs. Predator 2 (ab 26.12.)
Tödliche Versprechen
Verwünscht (ab 24.12.)
Gerade läuft: die ärzte - Living Hell (Album: Jazz ist anders)
06. Dezember:
Schnickes
13. Dezember:
Bee Movie
Todeszug nach Yuma
20. Dezember:
1 Mord für 2
Keinohrhasen
27. Dezember:
Alien vs. Predator 2 (ab 26.12.)
Tödliche Versprechen
Verwünscht (ab 24.12.)
Gerade läuft: die ärzte - Living Hell (Album: Jazz ist anders)
@vent
Eigentlich find ich Advent und Weihnachten ja eher doof. Aber dieses Jahr wird's dufte!
Freitag, 30. November 2007
Black Pearl
Endlich! Endlich sind die traurigen Tage der Enthaltsamkeit vorbei! Endlich ist die Uhr der Askese abgelaufen! Endlich hat das Lebsen wieder einen Sinn! Endlich gibt es wieder einen Scheiß-Beitrag von, mit und bei Turbomartin!
Mir ist nämlich endlich wieder etwas Verwunderliches in der Keramikabteilung passiert. Und damit meine ich nicht, dass dort schon seit einem guten Vierteljahr die halbe Decke an der Wand lehnt; das ist ja mittlerweile ein alter Hut, den ich seinerzeit zwar fotografiert, aber nicht dokumentiert habe. Nein nein, eben konnte ich auf dem Austritt mal wieder den Output eines Bremsspurterroristen bewundern! Und was für einen!
Ich will hier und jetzt nicht lange um den Busch klopfen, ich sag es einfach frei heraus: Er war verhältnismäßig klein, er war rund und er war schwarz! Außerdem fiel bei der Entfernung der Bremsspur durch den selbsternannten Shit-Sheriff (also mich) auf, dass ebenjene (also die Bremsspur) eine eigenartige Konsistenz aufwies, die so vollkommen bremsspur-atypisch war. Da frag ich mich doch: Wie geht sowas? Was muss man essen, um seine Kacke schwarz zu färben? Briketts? Und angesichts der wirklich seltsamen, nicht zu beschreibenden Konsistenz des Ganzen: War das überhaupt ein Stoffwechselendprodukt? Vielleicht hat sich ja auch mein Vorstuhler einfach ins Klo gestellt und dabei mit seinem Schuh am Porzellan geschubbert?! Möglich ist alles. Aber wie auch immer dieses Wunderwerk der menschlichen Kot-Kunst zustande kam: Es bleibt mysteriös...
Gerade läuft: Nix
Mir ist nämlich endlich wieder etwas Verwunderliches in der Keramikabteilung passiert. Und damit meine ich nicht, dass dort schon seit einem guten Vierteljahr die halbe Decke an der Wand lehnt; das ist ja mittlerweile ein alter Hut, den ich seinerzeit zwar fotografiert, aber nicht dokumentiert habe. Nein nein, eben konnte ich auf dem Austritt mal wieder den Output eines Bremsspurterroristen bewundern! Und was für einen!
Ich will hier und jetzt nicht lange um den Busch klopfen, ich sag es einfach frei heraus: Er war verhältnismäßig klein, er war rund und er war schwarz! Außerdem fiel bei der Entfernung der Bremsspur durch den selbsternannten Shit-Sheriff (also mich) auf, dass ebenjene (also die Bremsspur) eine eigenartige Konsistenz aufwies, die so vollkommen bremsspur-atypisch war. Da frag ich mich doch: Wie geht sowas? Was muss man essen, um seine Kacke schwarz zu färben? Briketts? Und angesichts der wirklich seltsamen, nicht zu beschreibenden Konsistenz des Ganzen: War das überhaupt ein Stoffwechselendprodukt? Vielleicht hat sich ja auch mein Vorstuhler einfach ins Klo gestellt und dabei mit seinem Schuh am Porzellan geschubbert?! Möglich ist alles. Aber wie auch immer dieses Wunderwerk der menschlichen Kot-Kunst zustande kam: Es bleibt mysteriös...
Gerade läuft: Nix
Donnerstag, 29. November 2007
Honking Antilope
Dienstag war Serj Tankian, der olle Schreihals von System Of A Down, das erste und bisher einzige Mal alleine in Köln bzw. sogar in Deutschland. Auf Tour. Dienstag war außerdem Turbomartin, der juvenile Leisetreter von Monheim, das 548923. Mal zusammen mit Stuessy und dem fraggomat in Köln. Und zufällig haben alle 4 sich getroffen und voll gerockt.
"Voll" ist in diesem Zusammenhang übrigens ein ganz brauchbares Stichwort. Denn ganz genau in diesem Zustand befand sich die Live Music Hall. Und wenn ich hier "voll" sage, dann meine ich in Wahrheit "richtig voll". Also "richtig, richtig voll". Beziehungsweise "so voll, wie die LMH noch nie voll gewesen ist". Circa. Und außerdem war's auch höllisch warm und stickig, sodass man entweder kaum Luft kriegte oder schwitzte wie deine Mutter beim Kacken oder beides.
Von dem Serj seiner Performance war ich dann allerdings ehrlich gesagt trotz Atemnot ein ganz kleines bisschen enttäuscht. Obwohl, musikalisch gab's da überhaupt nix zu meckern, das war ganz großes Tennis! Da hauen einen ja allein schon Stimme und Mimik aus den Socken. Nur: Der Jung ist kein Entertainer! Wirkliche Kommunikation mit dem Publikum gab's erst ganz am Ende, als er 3240x sagte, dass wir really amazing gewesen wären (waren wir natürlich auch). Zwischen den Liedern gab's kein "Thank you" (glaub ich) und erst recht keine vernünftigen Ansagen. Stattdessen fühlte ich mich wie auf ner Wahlkampfveranstaltung, da der Herr Tankian unbedingt irgendwelche auswendig gelernte und völlig zusammenhanglose politische Statements abgeben musste. Ich mein, dass sowas in der Richtung kommen würde, konnte man sich ja auch schon im Vorfeld an allen 3 verkrumpelten Fingern abzählen und Serjs politisches Engagement ist auch mit Sicherheit nicht verkehrt, aber man darf doch trotzdem ruhig auch mal ein bisschen aufs Publikum eingehen und muss nicht nur stur sein Ding durchziehen. Oder? Dann kann ich auch die CD hören, das ist halt nur nicht so laut. Mal ganz davon abgesehen, dass das Konzert mit knapp 70 min natürlich viel zu kurz war (was allerdings auch verständlich ist, wenn man erst 1 Album am Start hat). Also sowas muss ich echt nicht nochmal haben. Auch wenn die musikalische Seite wirklich brillant war.
Gerade läuft: Ska-P - Tío Sam (Album: Planeta Eskoria)
"Voll" ist in diesem Zusammenhang übrigens ein ganz brauchbares Stichwort. Denn ganz genau in diesem Zustand befand sich die Live Music Hall. Und wenn ich hier "voll" sage, dann meine ich in Wahrheit "richtig voll". Also "richtig, richtig voll". Beziehungsweise "so voll, wie die LMH noch nie voll gewesen ist". Circa. Und außerdem war's auch höllisch warm und stickig, sodass man entweder kaum Luft kriegte oder schwitzte wie deine Mutter beim Kacken oder beides.
Von dem Serj seiner Performance war ich dann allerdings ehrlich gesagt trotz Atemnot ein ganz kleines bisschen enttäuscht. Obwohl, musikalisch gab's da überhaupt nix zu meckern, das war ganz großes Tennis! Da hauen einen ja allein schon Stimme und Mimik aus den Socken. Nur: Der Jung ist kein Entertainer! Wirkliche Kommunikation mit dem Publikum gab's erst ganz am Ende, als er 3240x sagte, dass wir really amazing gewesen wären (waren wir natürlich auch). Zwischen den Liedern gab's kein "Thank you" (glaub ich) und erst recht keine vernünftigen Ansagen. Stattdessen fühlte ich mich wie auf ner Wahlkampfveranstaltung, da der Herr Tankian unbedingt irgendwelche auswendig gelernte und völlig zusammenhanglose politische Statements abgeben musste. Ich mein, dass sowas in der Richtung kommen würde, konnte man sich ja auch schon im Vorfeld an allen 3 verkrumpelten Fingern abzählen und Serjs politisches Engagement ist auch mit Sicherheit nicht verkehrt, aber man darf doch trotzdem ruhig auch mal ein bisschen aufs Publikum eingehen und muss nicht nur stur sein Ding durchziehen. Oder? Dann kann ich auch die CD hören, das ist halt nur nicht so laut. Mal ganz davon abgesehen, dass das Konzert mit knapp 70 min natürlich viel zu kurz war (was allerdings auch verständlich ist, wenn man erst 1 Album am Start hat). Also sowas muss ich echt nicht nochmal haben. Auch wenn die musikalische Seite wirklich brillant war.
Gerade läuft: Ska-P - Tío Sam (Album: Planeta Eskoria)
Montag, 26. November 2007
Arnim und die Bomben
Man kennt mich ja. Immer auf der rockigen Seite des Lebens und dem einen oder anderen Konzert nicht abgeneigt. Und nachdem die Herren von den Beatsteaks dieses Jahr bei Rock am Ring dermaßen gefelst haben, hab ich mir gedacht: "Ok!" Deswegen war ich dann auch am Freitag im Palladium, wo sich die Schlagschnitzel für den Abend angemeldet hatten.
Beim Einlass bewiesen fargy, fargyne, ich und der Rest (im Folgenden "wir" genannt), dass das MiniMax-Prinzip eben doch möglich ist: Mit minimalem Einsatz (hier: erst 5 Minuten vor Einlass ankommen und sich einfach am vorderen Ende der Schlang anstellen) erzielten wir den maximalem Erfolg (hier: Bändchen für den Bereich vor dem Wellenbrecher und Baguette). BWL my ass! Joa. Die restlichen 1½ Stunden bis zum Beginn des Konzerts verbrachte ich dann auf dem Klo, weil das Waschbecken im Palladium so mögig ist. Der letzte Satz beinhaltete natürlich eine Lüge. Und diese hat nix mit dem Waschbecken zu tun.
Naja. Wie nicht gesagt, ging's um 20h los. Mit Turbostaat. Und bei denen dachte ich mir doch: "Netter Name, mäßige Musik." So richtig gefallen hat mir das halt nicht. Aber war ja auch nur die Vorband. Obwohl die im Grunde aber auch vollkommen überflüssig war, zumindest was die Stimmung anging. Selbige war nämlich schon lange vor dem Konzert besser als bei anderen Bands währenddessen. Und dann bei den Beatsteaks brannte natürlich die Bude! Das war aber auch ne Show! Laut, schnell, energiegeladen, sympathisch, mit Seifenblasen (!), mit Stoppspielen, mit Jam-Session, mit Hinsetzen undundund. Nach dem 2. Song war ich schon wieder total geschafft, am Ende vollkommen verschwitzt und mittlerweile um die Erkenntnis reicher, dass die Beatsteaks wohl eine der besten Live-Bands Deutschlands sind.
Gerade läuft: NoFX - New Boobs (Album: Ribbed)
Beim Einlass bewiesen fargy, fargyne, ich und der Rest (im Folgenden "wir" genannt), dass das MiniMax-Prinzip eben doch möglich ist: Mit minimalem Einsatz (hier: erst 5 Minuten vor Einlass ankommen und sich einfach am vorderen Ende der Schlang anstellen) erzielten wir den maximalem Erfolg (hier: Bändchen für den Bereich vor dem Wellenbrecher und Baguette). BWL my ass! Joa. Die restlichen 1½ Stunden bis zum Beginn des Konzerts verbrachte ich dann auf dem Klo, weil das Waschbecken im Palladium so mögig ist. Der letzte Satz beinhaltete natürlich eine Lüge. Und diese hat nix mit dem Waschbecken zu tun.
Naja. Wie nicht gesagt, ging's um 20h los. Mit Turbostaat. Und bei denen dachte ich mir doch: "Netter Name, mäßige Musik." So richtig gefallen hat mir das halt nicht. Aber war ja auch nur die Vorband. Obwohl die im Grunde aber auch vollkommen überflüssig war, zumindest was die Stimmung anging. Selbige war nämlich schon lange vor dem Konzert besser als bei anderen Bands währenddessen. Und dann bei den Beatsteaks brannte natürlich die Bude! Das war aber auch ne Show! Laut, schnell, energiegeladen, sympathisch, mit Seifenblasen (!), mit Stoppspielen, mit Jam-Session, mit Hinsetzen undundund. Nach dem 2. Song war ich schon wieder total geschafft, am Ende vollkommen verschwitzt und mittlerweile um die Erkenntnis reicher, dass die Beatsteaks wohl eine der besten Live-Bands Deutschlands sind.
Gerade läuft: NoFX - New Boobs (Album: Ribbed)
...und täglich grüßt der Johannes Schlüter
Also normalerweise bin ich ja vollkommen humorlos. Aber bei Punxsutawney-Schell und Konsorten musste ich echt ein bisschen schmunzeln. Baaaahnstreiktaaaaaag!!!
Gerade läuft: PeterLicht - Wettentspannen (Album: Lieder vom Ende des Kapitalismus)
Gerade läuft: PeterLicht - Wettentspannen (Album: Lieder vom Ende des Kapitalismus)
Freitag, 23. November 2007
Kinotag: American Gangster
Filmtitel: American Gangster (2007)
Spielzeit: 157 min
Regisseur: Ridley Scott
Darsteller: Denzel Washington (Frank Lucas), Russell Crowe (Richie Roberts), Josh Brolin (Detective Trupo)

New York, frühe 70er Jahre. Durch den plötzlichen Tod des Obergangsters Bumpy Johnson entsteht in Harlems Unterwelt ein Machtvakuum, das sich gewaschen hat. Jeder will alles, aber keiner weiß wie. Außer Frank Lucas - seines Zeichens Bumpys Fahrer, Leibwächter, Lehrling und Sohn, den er nie hatte - dem es durch geschickte Ausnutzung der politischen Situation (Vietnam-Krieg) gelingt, den Drogenhandel in der Stadt an sich zu reißen. Lucas selbst ist dabei stets bemüht, sich im Hintergrund zu halten und als schwarze Eminenz die Fäden zu ziehen. Als seine Frau allerdings eines Tages unbeabsichtigt (aber äußerst stilvoll) dieses Schattendasein beendet, werden Leute auf Frank aufmerksam, die er sich gerne vom Hals gehalten hätte: Von ihm verdrängte Dealer, korrupte Polizisten und Richie Roberts, Leiter eine Anti-Drogen-TaskForce und einer der wenigen unbestechlichen Gesetzeshüter...
Die besten Geschichten schreibt das Leben bekanntlich selbst. So wie die von "American Gangster", denn Frank Lucas, Richie Roberts & Co. gab bzw. gibt es wirklich. Im Film wurde das Ganze auf eine verhältnismäßig ruhige Art und Weise inszeniert, die der Characterzeichnung einen deutlich höheren Stellenwert beimisst als der Action. Da ich - warum auch immer - allerdings einen mehr oder weniger kompromisslosen Actionfilm erwartet hatte, war ich von "American Gangster" abgesehen von dessen letzten 30 min auch erstmal enttäuscht. Nur - und das muss ich hier und jetzt auch einfach mal eingestehen: Der erste Eindruck war in diesem Fall zur Abwechslung einmal nicht der Richtige. Denn nach mehreren Stunden der Reflexion über "American Gangster" wurde klar: der Film ist ein überaus atmosphärisches und richtig spannendes Thrillerdrama, in dem alleine die exzellenten Leistungen von der Rüsselkrähe und von Denzel Washington den Eintrittspreis rechtfertigen! Und die letzte halbe Stunde war ja schon von Anfang an über jeden Zweifel erhaben, denn da gibt's dann auch richtig Action. Nach Bedenkzeit sichert sich "American Gangster" also noch eine knappe, aber gute 8/10.
Gerade läuft: Nix
Spielzeit: 157 min
Regisseur: Ridley Scott
Darsteller: Denzel Washington (Frank Lucas), Russell Crowe (Richie Roberts), Josh Brolin (Detective Trupo)

New York, frühe 70er Jahre. Durch den plötzlichen Tod des Obergangsters Bumpy Johnson entsteht in Harlems Unterwelt ein Machtvakuum, das sich gewaschen hat. Jeder will alles, aber keiner weiß wie. Außer Frank Lucas - seines Zeichens Bumpys Fahrer, Leibwächter, Lehrling und Sohn, den er nie hatte - dem es durch geschickte Ausnutzung der politischen Situation (Vietnam-Krieg) gelingt, den Drogenhandel in der Stadt an sich zu reißen. Lucas selbst ist dabei stets bemüht, sich im Hintergrund zu halten und als schwarze Eminenz die Fäden zu ziehen. Als seine Frau allerdings eines Tages unbeabsichtigt (aber äußerst stilvoll) dieses Schattendasein beendet, werden Leute auf Frank aufmerksam, die er sich gerne vom Hals gehalten hätte: Von ihm verdrängte Dealer, korrupte Polizisten und Richie Roberts, Leiter eine Anti-Drogen-TaskForce und einer der wenigen unbestechlichen Gesetzeshüter...
Die besten Geschichten schreibt das Leben bekanntlich selbst. So wie die von "American Gangster", denn Frank Lucas, Richie Roberts & Co. gab bzw. gibt es wirklich. Im Film wurde das Ganze auf eine verhältnismäßig ruhige Art und Weise inszeniert, die der Characterzeichnung einen deutlich höheren Stellenwert beimisst als der Action. Da ich - warum auch immer - allerdings einen mehr oder weniger kompromisslosen Actionfilm erwartet hatte, war ich von "American Gangster" abgesehen von dessen letzten 30 min auch erstmal enttäuscht. Nur - und das muss ich hier und jetzt auch einfach mal eingestehen: Der erste Eindruck war in diesem Fall zur Abwechslung einmal nicht der Richtige. Denn nach mehreren Stunden der Reflexion über "American Gangster" wurde klar: der Film ist ein überaus atmosphärisches und richtig spannendes Thrillerdrama, in dem alleine die exzellenten Leistungen von der Rüsselkrähe und von Denzel Washington den Eintrittspreis rechtfertigen! Und die letzte halbe Stunde war ja schon von Anfang an über jeden Zweifel erhaben, denn da gibt's dann auch richtig Action. Nach Bedenkzeit sichert sich "American Gangster" also noch eine knappe, aber gute 8/10.
Gerade läuft: Nix
Donnerstag, 22. November 2007
Strike!
Der Name Turbomartin steht ja nicht nur für Wortgewandtheit und Seriosität, sondern u.a. auch für Einfühlungsvermögen. Um meine soziale Kompetenz zu untermauern, bemühe ich mich stetig darum, mich maximal in andere Menschen hinein zu versetzen. In diesem Zusammenhang versuchte ich heute, mein Verständnis für die GdL zu optimieren und Antworten auf folgende Fragen zu finden:
"Potztausend!", mag sich nun der ein oder andere Leser vielleicht denken, "Der Turbomartin wird ja auf seine alten ITERGO-Tage ganz schön rebellisch. Dabei kann's dem doch brause sein, ob seine designierten Ex-Kollegen demnächst mehr verdienen." Und dann sag ich: "Ist es ja auch. Aber in der Firma muss ich für belegte Brötchen und Kaffee bezahlen."
Abgesehen von 4 Brötchen, 3 Bechern Kaffee und einer Pfeife hab ich aber auch noch andere Sachen von der Veranstaltung mitgenommen: "Nicht mit uns!" "Sauerei!" "Die Herren in ihren maßgeschneiderten Anzügen!" "Protest!" "Mensch - nicht Kostenfaktor!" "Solidarität!" Und unterwegs fielen mir dann auch die Antworten auf meine o.g. Fragen wie Schuppen aus den Haaren:
- Wieviele Streikende braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?
- Warum wird der Ölpreis nicht an die Anzahl der Gewerkschaftsmützchen auf einer Streikkundgebung gekoppelt?
- Wayne?
"Potztausend!", mag sich nun der ein oder andere Leser vielleicht denken, "Der Turbomartin wird ja auf seine alten ITERGO-Tage ganz schön rebellisch. Dabei kann's dem doch brause sein, ob seine designierten Ex-Kollegen demnächst mehr verdienen." Und dann sag ich: "Ist es ja auch. Aber in der Firma muss ich für belegte Brötchen und Kaffee bezahlen."
Abgesehen von 4 Brötchen, 3 Bechern Kaffee und einer Pfeife hab ich aber auch noch andere Sachen von der Veranstaltung mitgenommen: "Nicht mit uns!" "Sauerei!" "Die Herren in ihren maßgeschneiderten Anzügen!" "Protest!" "Mensch - nicht Kostenfaktor!" "Solidarität!" Und unterwegs fielen mir dann auch die Antworten auf meine o.g. Fragen wie Schuppen aus den Haaren:
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Mittwoch, 21. November 2007
Super Drei
*** Vorsicht! Dieser Beitrag beginnt mit einem unglaublich ausgelutschten Wortspiel! Leser mit schwachen Nerven, die empfindlich auf einen rapide sinkenden Humorpegel reagieren, sollten den folgenden Absatz einfach überspringen. ***
Um mich angemessen auf mein Kolloquium vorzubereiten, war ich vorvorgestern beim Arzt. Mit Ach und Krach konnte ich mir einen Termin bei Dr. mus. BelaFarinRod, der am Sonntag zum 3. Mal in Folge in Dortmund Sprechstunde hatte, ergattern. Nach einem längeren Aufenthalt im zugigen Wartezimmer wurde ich dann auch sogar in die Praxis gerufen und konnte meine simulierte Prüfungsangst mit solidem Rock bekämpfen.
Für alle, die erst jetzt anfangen zu lesen: Herzlich willkommen! Ich erzähl grad so ein bisschen von Sonntag, wo ich in Dortmund auf nem Konzert von die ärzte war. Also nicht auf irgendeinem Konzert, sondern auf dem 2. Dortmunder Zusatzkonzert, welches kongruent zum 3. Dortmunder Gesamtkonzert war. 3 Mal hintereinander ausverkauftes Haus in ein und derselben Stadt, sowas kann auch nur die beste Band der Welt. Sag ich jetzt mal so.
Um uns eine Position vor dem Publikumsteiler und somit nah an der Bühne zu sichern, deichselten der Stuessy und meine Wenigkeit die Hinfahrt so, dass wir die Westfalenhalle schon verhältnismäßig früh erreichten und noch 2 Stunden mit durch Eisklumpen substituierten Füßen rumstehen konnten. Naja, immerhin gab's ne Dose Roter Ochse für umme und den Trost, dass es auch Leute gegeben haben soll, die schon gegen 13h in Monheim losgefahren sind, um rechtzeitig zum Einlass um 18h am Start zu sein. Wie auch immer, das begehrte Bändchen für die 1. Welle wurde sich durch diese Methode mit Leichtigkeit gesichert, es war noch genug Zeit, sich die unsagbar grottige Economy-Version von "Jazz ist anders" zu ogern (Kauftipp!) und immerhin ging es ja auch um die ärzte.
Hätte ich trotzdem noch an den Verhältnismäßigkeiten gezweifelt (was ich nicht tat, bin ja ärprobt), so wären diese Zweifel dann spätestens um ca. 20h mit den ersten Takten von "Himmelblau" weggefiedelt worden. Denn was dann begann, kann man eigentlich nur als absolut brillant bezeichnen. Eine Setlist, in der sich Hit an Megahit reihte und die beinahe vergessene Perlen wie z.B. "Sie kratzt, sie stinkt, sie klebt" beinhaltete; eine Show, für die das Wort Schwachsinn hätte erfunden werden müssen sofern es nicht schon existent wäre (ich sag nur "Einzähl-LaOla"); die ärzte, die sympathisch viele Texthänger hatten und nur widerwillig nach dem dritten Zugabe-Block das Feld räumten; und ein Publikum, dem der Rock in den Kleidern und der Schalk im Nacken saß (Polonaise!!!). Also alles in allem keiner weiteren Worte bedürftig, sondern definitiv das beste meiner bisherigen ärzte-Konzerte!
Gerade läuft: Fuppes
Um mich angemessen auf mein Kolloquium vorzubereiten, war ich vorvorgestern beim Arzt. Mit Ach und Krach konnte ich mir einen Termin bei Dr. mus. BelaFarinRod, der am Sonntag zum 3. Mal in Folge in Dortmund Sprechstunde hatte, ergattern. Nach einem längeren Aufenthalt im zugigen Wartezimmer wurde ich dann auch sogar in die Praxis gerufen und konnte meine simulierte Prüfungsangst mit solidem Rock bekämpfen.
Für alle, die erst jetzt anfangen zu lesen: Herzlich willkommen! Ich erzähl grad so ein bisschen von Sonntag, wo ich in Dortmund auf nem Konzert von die ärzte war. Also nicht auf irgendeinem Konzert, sondern auf dem 2. Dortmunder Zusatzkonzert, welches kongruent zum 3. Dortmunder Gesamtkonzert war. 3 Mal hintereinander ausverkauftes Haus in ein und derselben Stadt, sowas kann auch nur die beste Band der Welt. Sag ich jetzt mal so.
Um uns eine Position vor dem Publikumsteiler und somit nah an der Bühne zu sichern, deichselten der Stuessy und meine Wenigkeit die Hinfahrt so, dass wir die Westfalenhalle schon verhältnismäßig früh erreichten und noch 2 Stunden mit durch Eisklumpen substituierten Füßen rumstehen konnten. Naja, immerhin gab's ne Dose Roter Ochse für umme und den Trost, dass es auch Leute gegeben haben soll, die schon gegen 13h in Monheim losgefahren sind, um rechtzeitig zum Einlass um 18h am Start zu sein. Wie auch immer, das begehrte Bändchen für die 1. Welle wurde sich durch diese Methode mit Leichtigkeit gesichert, es war noch genug Zeit, sich die unsagbar grottige Economy-Version von "Jazz ist anders" zu ogern (Kauftipp!) und immerhin ging es ja auch um die ärzte.
Hätte ich trotzdem noch an den Verhältnismäßigkeiten gezweifelt (was ich nicht tat, bin ja ärprobt), so wären diese Zweifel dann spätestens um ca. 20h mit den ersten Takten von "Himmelblau" weggefiedelt worden. Denn was dann begann, kann man eigentlich nur als absolut brillant bezeichnen. Eine Setlist, in der sich Hit an Megahit reihte und die beinahe vergessene Perlen wie z.B. "Sie kratzt, sie stinkt, sie klebt" beinhaltete; eine Show, für die das Wort Schwachsinn hätte erfunden werden müssen sofern es nicht schon existent wäre (ich sag nur "Einzähl-LaOla"); die ärzte, die sympathisch viele Texthänger hatten und nur widerwillig nach dem dritten Zugabe-Block das Feld räumten; und ein Publikum, dem der Rock in den Kleidern und der Schalk im Nacken saß (Polonaise!!!). Also alles in allem keiner weiteren Worte bedürftig, sondern definitiv das beste meiner bisherigen ärzte-Konzerte!
Gerade läuft: Fuppes
Montag, 19. November 2007
Alea iacta est
19. November. Ein Tag, der wie jeder andere zu sein scheint. Doch schon bei etwas näherem Hinsehen offenbart sich hinter diesem unschuldigen Datum eine erstaunliche Brisanz. Nicht nur, dass ein gewisser Herr Kolumbus heute vor 514 Jahren Puerto Rico entdeckte und den Saul von der Marienburg-Garde nach Monheim importierte, dass heute vor 84 Jahren 1kg eines gewissen Brots 233 Milliarden Mark kostete oder dass ein gewisser Pelé heute vor 38 Jahren sein 1000. Tor erzielte... nein, heute vor genau 0 Jahren wurde ein gewisser Turbomartin exmatrikuliert. Aber sowas von!
Hieß es in den Gutachten zur vermutlich schönsten Diplomarbeit der jüngeren Menschheitsgeschichte noch, dass eine 2,0 ja wohl gefälligst zu reichen hat, konnte ich heute im Koloq im Kolloqi in der mündlichen Prüfung meine Prüfer u.a. durch Anwendung der Verwirrungstaktik™, durch einen doppelten Lutz und durch eine schöne Krawatte davon überzeugen, meine Diplomarbeit doch mit 1,7 zu bewerten. Bedeutet: Ab jetzt bin ich Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH) und kann mit einer Abschlussnote von 1,5 angeben! K-L-U-K!
Gerade läuft: Zebrahead - Expectations (Album: MFZB)
Hieß es in den Gutachten zur vermutlich schönsten Diplomarbeit der jüngeren Menschheitsgeschichte noch, dass eine 2,0 ja wohl gefälligst zu reichen hat, konnte ich heute im Koloq im Kolloqi in der mündlichen Prüfung meine Prüfer u.a. durch Anwendung der Verwirrungstaktik™, durch einen doppelten Lutz und durch eine schöne Krawatte davon überzeugen, meine Diplomarbeit doch mit 1,7 zu bewerten. Bedeutet: Ab jetzt bin ich Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH) und kann mit einer Abschlussnote von 1,5 angeben! K-L-U-K!
© katrinr / PIXELIO
Gerade läuft: Zebrahead - Expectations (Album: MFZB)
Sonntag, 18. November 2007
Büchertag: Ken Follett - Die Säulen der Erde

England. 12. Jahrhundert. Tiefstes Mittelalter. Eine Zeit, in der Männer noch Männer sind und in der die bloße Erwähnung des Wortes "Hölle" selbst bei den tyrannischsten Herrschern Heulkrämpfe hervorruft. Mindestens. Und die Zeit von Tom Builder, einem arbeitslosen Baumeister, der mit Kind und Kegel durch die Wälder zieht, fast verhungert und eine Kathedrale bauen will. Und die Zeit von Jack Jackson, der mit seiner Mutter im Wald lebt und zwar schlau ist, aber dumm. Und die Zeit von Prior Philip, einem jungen Mönch, der erst ein Kloster auf Vordermann bringt und dann noch eins. Und die Zeit von Aliena von Shiring, einer Grafentochter, die einen Bruder hat und schön ist. Und die Zeit von William Hamleigh, einem Grafensohn, der eine hässliche Mutter hat und blöd ist, dafür aber auch böse. Und die Zeit, in der ein jahrelanger Bürgerkrieg herrscht und sich die Wege aller Beteiligten das ein oder andere Mal kreuzen, was nicht immer unblutig endet...
Das mit mir und "Die Säulen der Erde" war ja immer so ne Sache, die vor ca. 3 oder 7 Jahren begonnen haben muss. Da sagte ich: "Mutter! Ich brauch was zu lesen." Dann sagte Mutter: "Hier, Die Säulen der Erde. Top Buch!" Dann sagte ich: "Ich guck mal... Mannometer, hier will einer ne Kathedrale bauen. Im Mittelalter. Wie interessant... NICHT!" Letztes Jahr dann nochmal, nur anders. Da hat die damalige Frau gesagt: "Mann! Guck mal, was ich jetzt lese. Ein ganz dickes Buch." Dann sagte ich: "Oh. Die Säulen der Erde. Das findet meine Mutter ja so toll." Dann sagte Frau: "Das ist auch toll. Ich bin schon auf Seite 23." Dann sagte ich: "Wow. Also mich interessiert's nicht. So ein Geschichtsgedöns ist nix für mich." Und dann musste ich letzten Monat mit der Bahn nach Schwerin fahren, brauchte Langeweileüberbrückungsmaterial und hab mir gedacht, dass ein dickes Buch länger hält. Tat es dann aber doch nur bedingt, irgendwie - in nicht mal 4 Wochen waren 1151 Seiten einfach vernichtet. Das ist aber auch ein fantastisches Buch! Spannende Story(s), grandios erzählt, (fast) nie langweilig und sowas von abwechslungsreich. Dass die Charaktere nicht übermäßig differenziert dargestellt werden, böse Menschen immer böse Menschen und gute Menschen immer gute Menschen bleiben - geschenkt. Dass ich normalerweise mit historischen Romanen nicht viel anfangen kann - ja und?! Folletts Erzählstil und die mit vielen Wendungen gespickte, intelligent konstruierte Story reißen einen so dermaßen mit, dass man eigentlich gar nicht anders kann als die Zeit zu vergessen. Von daher lautet jetzt einfach mal mein Befehl: Lesen! Immerhin ist "Die Säulen der Erde" eines der besten Bücher, die ich kenne.
Gerade läuft: Nix
Montag, 12. November 2007
Der Hammer Hammer
Freunde und Kupferstecher! Es wird mal wieder Zeit, euch daran zu erinnern, wie toll euer größtes Idol Turbomartin so ist. Und wie es der Zufall will, trug sich just gestern ein Ereignis zu, dass zu diesem Zweck geradezu predes prädesze vorherbestimmt ist.
Wie der gut unterrichtete "Schampus mit Lachsfisch"-Fan weiß, bin ich nicht nur ein außerordentlich talentierter und gutaussehender Liebhaber Wortakrobat, sondern auch ein unglaublich begabter und gutaussehender Zupfgeigenhansl. Meine mit dem auch "Eiffelturm der Zupfmusik" genannten Saiteninstrument errungenen Erfolge sind nahezu unüberschaubar - stellvertretend erwähnt werden soll an dieser Stelle lediglich eine 1994 mit Bravour bestandene D1-Prüfung in Jülich. Da ich als Mensch jedoch nicht übermäßig gerne im Rampenlicht stehe, habe ich mich vor einigen Jahren dazu entschlossen, mein musikalisches Können ganz in den Dienst eines Kollektivs zu stellen, welches offiziell "Zupforchester Monheim" heißt, in Kennerkreisen allerdings besser unter dem Namen "Turbomartin und die Estrich-Boys" bekannt ist.
Nun ja. Auf jeden Fall war es so, dass sich der vermeintliche Chef des ganzen Klubs in einem kurzen Moment der Unachtsamkeit eures Lieblingsbloggers seiner psychischen Remote-Steuerung entledigte und "Turbomartin und die Estrich-Boys" zum Landesorchesterwettbewerb in Hamm anmeldete. Das Dilemma war groß. Ohne Frage wäre ohne ein beherztes Eingreifen meinerseits ein haushoher Erfolg über die Konkurrenz und eine gigantische Demütigung derselben nicht zu vermeiden - Gift für euren öffentlichkeitsscheuen Helden. So hatte ich eigentlich keine Wahl: Durch geschickt eingebaute Dissonanzen, vorgetäuschte Orientierungslosigkeit und lange einstudiertes Unvermögen musste ich versuchen, die Wertung so gut es ging nach unten zu drücken. Ein geradezu hanebüchenes Unterfangen! Jeder, der sagen wir mal Fahrrad fahren kann und dann mit Absicht versucht, es nicht zu können, wird mir hier wohl zustimmen.
Lange Rede, kurzer Sinn. Selbstverständlich gelang es Turbomartin, den totalen Triumph zu verhindern und nicht als Nummer 1 nach Hause zu fahren. Dank der fantastischen und mehrfach praxiserprobten MoFa-Strategie (patent pending) konnte ich die drohende Maximalwertung von 25 Punkten verhindern und den Schaden mit 23,2 Punkten begrenzen. Positiver Nebeneffekt: Das gemeine Volk war trotzdem aus dem Häuschen und bei der nächsten Probe gibt's was zu futtern.
Gerade läuft: Olli Schulz & Der Hund Marie - Affenbär (Album: Das beige Album)
Wie der gut unterrichtete "Schampus mit Lachsfisch"-Fan weiß, bin ich nicht nur ein außerordentlich talentierter und gutaussehender Liebhaber Wortakrobat, sondern auch ein unglaublich begabter und gutaussehender Zupfgeigenhansl. Meine mit dem auch "Eiffelturm der Zupfmusik" genannten Saiteninstrument errungenen Erfolge sind nahezu unüberschaubar - stellvertretend erwähnt werden soll an dieser Stelle lediglich eine 1994 mit Bravour bestandene D1-Prüfung in Jülich. Da ich als Mensch jedoch nicht übermäßig gerne im Rampenlicht stehe, habe ich mich vor einigen Jahren dazu entschlossen, mein musikalisches Können ganz in den Dienst eines Kollektivs zu stellen, welches offiziell "Zupforchester Monheim" heißt, in Kennerkreisen allerdings besser unter dem Namen "Turbomartin und die Estrich-Boys" bekannt ist.
Nun ja. Auf jeden Fall war es so, dass sich der vermeintliche Chef des ganzen Klubs in einem kurzen Moment der Unachtsamkeit eures Lieblingsbloggers seiner psychischen Remote-Steuerung entledigte und "Turbomartin und die Estrich-Boys" zum Landesorchesterwettbewerb in Hamm anmeldete. Das Dilemma war groß. Ohne Frage wäre ohne ein beherztes Eingreifen meinerseits ein haushoher Erfolg über die Konkurrenz und eine gigantische Demütigung derselben nicht zu vermeiden - Gift für euren öffentlichkeitsscheuen Helden. So hatte ich eigentlich keine Wahl: Durch geschickt eingebaute Dissonanzen, vorgetäuschte Orientierungslosigkeit und lange einstudiertes Unvermögen musste ich versuchen, die Wertung so gut es ging nach unten zu drücken. Ein geradezu hanebüchenes Unterfangen! Jeder, der sagen wir mal Fahrrad fahren kann und dann mit Absicht versucht, es nicht zu können, wird mir hier wohl zustimmen.
Lange Rede, kurzer Sinn. Selbstverständlich gelang es Turbomartin, den totalen Triumph zu verhindern und nicht als Nummer 1 nach Hause zu fahren. Dank der fantastischen und mehrfach praxiserprobten MoFa-Strategie (patent pending) konnte ich die drohende Maximalwertung von 25 Punkten verhindern und den Schaden mit 23,2 Punkten begrenzen. Positiver Nebeneffekt: Das gemeine Volk war trotzdem aus dem Häuschen und bei der nächsten Probe gibt's was zu futtern.
Gerade läuft: Olli Schulz & Der Hund Marie - Affenbär (Album: Das beige Album)