"It’s like WWII. France surrendered early, US arrives at the last second and we’re left fighting Germany."
Donnerstag, 24. Juni 2010
Spruch des Tages
Stimme zum WM-Achtelfinale aus einer Radiosendung der BBC:
Opfer und Spaß dabei
Im Grunde hat dieser Tag alles daran gesetzt, der schlimmste Tag des Jahres zu werden:
- Weniger Schlaf als sonst bekommen
- Festgestellt, dass bei meinem Auto die Scheibe auf der Beifahrerseite eingeschlagen und das nahezu unverzichtbare Navi geklaut worden ist (Und ich hör sie (also euch) schon schreien: "Man bewahrt ein Navi ja auch nicht im Handschuhfach auf und wenn man es doch tut, lässt man erst recht nicht die Halterung an der Scheibe kleben!" Aber dann sagt lieber mal den Onkeln von HansHans, dass sie endlich vernünftige Halterungen basteln sollen, bei denen man nicht froh sein muss, wenn man sie endlich mal länger als 2 min an der Scheibe kleben hat!)
- Zur Werkstatt gefahren und gesagt bekommen, dass die Scheibe erst morgen ersetzt und mir auch kein Leihwagen gegeben werden kann
- Mit dem Bus zur Arbeit fahren müssen (Erwähnte ich bereits, dass ich Bus fahren hasse? Ich hasse Bus fahren! Eher würde ich Jever trinken anstatt mit dem Bus zu fahren... Okay, so schlimm ist Bus fahren dann doch nicht. Aber schon ziemlich ätzend. Obwohl, immerhin habe ich so festgestellt, dass es hier in manchen Bussen sogar Mülleimer gibt. Wooohooo!)
- 1 Stunde später als sonst im Büro angekommen, was zur Folge hatte, dass ich auch 1 Stunde länger bleiben musste als sonst
- Beim Mittagessen Montezuma leicht erzürnt, der sich im weiteren Tagesverlauf einige Male rächte
- Mit dem Bus nach Hause fahren müssen, wobei so ziemlich alles schief gegangen ist, was schiefgehen konnte, sodass ich rekordverdächtige 1½ Stunden unterwegs war (zum Vergleich: mit Auto brauch ich ca. 25 min)
- Heuschnupfen trotz Medikation
- Achtelfinale gegen England!
- Italien ist raus!
- Großartiges Wetter!
Dienstag, 22. Juni 2010
Wenn man keinen Schnittlauch hat...

Geklaut von langweiledich.net
Nicht ganz so fantastisch, aber auch schon ziemlich großartig ist übrigens auch das hier.
Montag, 21. Juni 2010
Das Hives-Paradoxon
Vor 2 Wochen oder so, als es darum ging, meinen MP3-Player neu zu bestücken, der mich bei der Maloche davor bewahrt, angesichts wild um sich brabbelnder Kollegen vollkommen den Verstand zu verlieren, fiel mir das aktuelle Album von The Hives in die Finger. In Ermangelung an Alternativen nahm ich es mit, obwohl ich eigentlich der Meinung war, dass ich es seinerzeit nur so lala fand.
Mittlerweile hör ich die Grütze rauf und runter und sage: Die Scheiße felst! Aber eine Sache verstehe ich trotzdem nicht:Hebräisch! Wie kann eine Band, die so grandiose CDs unters Volk bringt, live nur so dermaßen abkacken? Verrückt!
Mittlerweile hör ich die Grütze rauf und runter und sage: Die Scheiße felst! Aber eine Sache verstehe ich trotzdem nicht:
Samstag, 19. Juni 2010
Reloaded
Tach!
Lange nix mehr voneinander gehört. Es lag nicht an dir, es lag an mir. Die Zeit und so. Vielleicht wird's auch wieder so, aber vielleicht wird auch alles besser. Wer weiß das schon?! Auf jeden Fall war mir grad kurzzeitig langweilig (die Holländer haben sich aber auch alle Mühe gegeben, dieses Gefühl zu erzwingen) und da dachte ich, ich mach mal alles anders™.
Jetzt ist hier also alles schwarz und vielleicht furz ich jetzt auch wieder öfter mal irgendwas in die Tastatur. Sollte es tatsächlich so kommen, wird's aber auf jeden Fall vielleicht kürzer und langweiliger als damals, als noch alles besser war. Aber wenn nicht, dann wird's auf jeden Fall mindestens genau so lang und mindestens genau so spektakulär. Ihr wisst schon. Was aber definitiv eventuell wiederkommen wird, ist eine Übersicht über die baldigen Kinostarts. Nicht für euch, also wegen euch, sondern für mich. Da muss man immer up to date sein, also ich.
Es wird vermutlich keinen interessieren, aber das Gebamsel auf der rechten Seite wird aller Voraussicht nach vielleicht in den nächsten Stunden, Tagen oder Wochen noch null bis zehnundsechzig Mal umgestellt, erweitert und wieder reduziert. Ich bin noch am Testen und am Möglichkeiten eruieren.
Das war jetzt hier alles ein bisschen ziemlich chaotisch und unstrukturiert, aber aller Anfang ist schwer, auch wenn es kein richtiger Anfang, sondern nur ein Wiederanfang ist. Was mich aber dennoch wirklich mal interessieren täte: Guckt hier überhaupt noch irgendjemand rein?
Lange nix mehr voneinander gehört. Es lag nicht an dir, es lag an mir. Die Zeit und so. Vielleicht wird's auch wieder so, aber vielleicht wird auch alles besser. Wer weiß das schon?! Auf jeden Fall war mir grad kurzzeitig langweilig (die Holländer haben sich aber auch alle Mühe gegeben, dieses Gefühl zu erzwingen) und da dachte ich, ich mach mal alles anders™.
Jetzt ist hier also alles schwarz und vielleicht furz ich jetzt auch wieder öfter mal irgendwas in die Tastatur. Sollte es tatsächlich so kommen, wird's aber auf jeden Fall vielleicht kürzer und langweiliger als damals, als noch alles besser war. Aber wenn nicht, dann wird's auf jeden Fall mindestens genau so lang und mindestens genau so spektakulär. Ihr wisst schon. Was aber definitiv eventuell wiederkommen wird, ist eine Übersicht über die baldigen Kinostarts. Nicht für euch, also wegen euch, sondern für mich. Da muss man immer up to date sein, also ich.
Es wird vermutlich keinen interessieren, aber das Gebamsel auf der rechten Seite wird aller Voraussicht nach vielleicht in den nächsten Stunden, Tagen oder Wochen noch null bis zehnundsechzig Mal umgestellt, erweitert und wieder reduziert. Ich bin noch am Testen und am Möglichkeiten eruieren.
Das war jetzt hier alles ein bisschen ziemlich chaotisch und unstrukturiert, aber aller Anfang ist schwer, auch wenn es kein richtiger Anfang, sondern nur ein Wiederanfang ist. Was mich aber dennoch wirklich mal interessieren täte: Guckt hier überhaupt noch irgendjemand rein?
Mittwoch, 3. Februar 2010
Alster Stunt Crew
Dieselben Videos und ein paar Fotos gibt's auch noch beim fraggy.
Dienstag, 17. November 2009
Jungbrunnen
Als ich letztens unserer fantastischen Snack Box einen Besuch abstattete, fühlte ich mich direkt 20 Jahre jünger:
Montag, 9. November 2009
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Mittwoch, 16. September 2009
Sachen, die so richtig scheiße sind (5)
Morgens im Dunkeln aufstehen zu müssen, obwohl es vor ein paar Wochen um die gleiche Zeit noch hell war.
[Scheißige Sachen, Teil 4]
[Scheißige Sachen, Teil 3]
[Scheißige Sachen, Teil 2]
[Scheißige Sachen, Teil 1]
[Scheißige Sachen, Teil 4]
[Scheißige Sachen, Teil 3]
[Scheißige Sachen, Teil 2]
[Scheißige Sachen, Teil 1]
Montag, 7. September 2009
Donnerstag, 3. September 2009
11 Freunde - 1 Feind
Falls der/die Nachbar/in, der/die sich meine 11 Freunde AUS MEINEM BRIEFKASTEN gemopst hat, hier mitliest:
MÖGST DU FÜR IMMER IN DER HÖLLE SCHMOREN, MÖGEN DIR DIE AUGEN EINTROCKNEN, DIE HÄNDE ABFAULEN UND MÖGST DU NICHTS ANDERES MEHR ALS WARMES JEVER ZU TRINKEN UND KALTEN ROSENKOHL ZU ESSEN BEKOMMEN!!!!!111
Unfassbar sowas.
MÖGST DU FÜR IMMER IN DER HÖLLE SCHMOREN, MÖGEN DIR DIE AUGEN EINTROCKNEN, DIE HÄNDE ABFAULEN UND MÖGST DU NICHTS ANDERES MEHR ALS WARMES JEVER ZU TRINKEN UND KALTEN ROSENKOHL ZU ESSEN BEKOMMEN!!!!!111
Unfassbar sowas.
Kommentar-Ersatz für fraggy
Dein Ex-Praktikant hat zur Hälfte keine Ahnung! "Bombay Bicycle Club" sind großer Müll!
Montag, 31. August 2009
Das Akkordeon des Grauens und andere Rockigkeiten
Der Grund, warum hier stolze 2 Monate lang so ziemlich gar nichts passiert ist, ist ja der: Letztes Wochenende (also vorletztes Wochenende) war in der Wallachei von Münster das famose area4-Festival, auf das ich mich angemessen vorbereiten musste. Also kümmerte ich mich um Urlaub, mopste meiner Freundin einen pornösen Campingtisch und trainierte mich im Rocken und Biertrinken. Und das alles hat sich ja auch irgendwie gelohnt, wie der folgende trotz sorgfältiger Gedächtnisdurchforstung mit Sicherheit unvollständige Schnelldurchlauf beweisen wird.
Donnerstag. Großeinkauf. Ankunft. Zeltplatzfindungs- und -reservierungsterror. Zeltaufbauterror. Gewitter überall, nur nicht auf dem Zeltplatz. Lahme Arme. Empfang der einen Hälfte der Mitcamper. Bewunderung des Barts. Einweggrillpestilenz. Regen. Kein Regen. Geburtstagskuchen. Regen. Ab ins Zelt. Draußen laute Musik. Ca. 3h Schlaf.
Freitag. Verhaltensanalyse des an seinen Stuhl geklebten Typen. Einweggrillpestilenz. Strahlender Sonnenschein. Empfang der zweiten Hälfte der Mitcamper. Circle Pit zu Captain Jack. Verhaltensanalyse des an seinen Stuhl geklebten Typen. Startschuss. Zebrahead. Muschi. Pause am Zelt. Mad Caddies. Beseitigung des Terrorstaubs. Flunkyball gegen bekackte Amateure. The Offspring. Heiser. Die Toten Hosen. Begutachtung des zerstörten Schuhs. Müde. Ab ins Zelt. Draußen laute Musik. Terrorakkordeon aus der Hölle. Silbermond. Ca. 2h Schlaf.
Samstag. Duschen für umme. Substitution der bekackten Einweggrills durch den grandiosen Campingkochgrill. Strahlender Sonnenschein. Erkundung des Festivalgeländes. Druckluftkicker. Callejon. Leider... ein bisschen... asoziaaaaal! Offizielles Gummigeruch-Treffen mit SKABRAIN, x_MoP_x und dem einen, von dem ich den Namen vergessen habe (inkl. Boxenluder). Flunkyball. Schleichwerbung. 2 Mark. Tausch meiner Basecap gegen einen Strohhut. Freude über Bayerns 1:2-Verkackung und Bayers 5:0. Eagles Of Death Metal. Keine Erinnerung. AFI. Keine Erinnerung. Rise Against. Keine Erinnerung. Ab ins Zelt. Draußen keine Musik. Ca. 8h Schlaf.
Sonntag. Duschen für umme. Strahlender Sonnenschein. Relaxen. Relaxen. Schattenjagd auf dem Festivalgelände. Flucht vor dem brezelstandvernichtenden Tornado. Verlust des eingetauschten Strohhuts. Trauer. Relaxen. Panteón Rococó. Tanzen. Relaxen. Relaxen. Entsetzen über den Nackt-Bungee-Jumper. FURT. Zehn. Springen. Gigantische Staubwolke. Zehn II. Springen. Gigantische Staubwolke. Relaxen. Faith No More-Ignorierung. Verabschiedung der ersten Mitcamper. Ab ins Zelt. Draußen laute Musik. Ca. 4h Schlaf.
Montag. Bestaunung der Müllberge. Abfahrt.
Hitlist:
Donnerstag. Großeinkauf. Ankunft. Zeltplatzfindungs- und -reservierungsterror. Zeltaufbauterror. Gewitter überall, nur nicht auf dem Zeltplatz. Lahme Arme. Empfang der einen Hälfte der Mitcamper. Bewunderung des Barts. Einweggrillpestilenz. Regen. Kein Regen. Geburtstagskuchen. Regen. Ab ins Zelt. Draußen laute Musik. Ca. 3h Schlaf.
Freitag. Verhaltensanalyse des an seinen Stuhl geklebten Typen. Einweggrillpestilenz. Strahlender Sonnenschein. Empfang der zweiten Hälfte der Mitcamper. Circle Pit zu Captain Jack. Verhaltensanalyse des an seinen Stuhl geklebten Typen. Startschuss. Zebrahead. Muschi. Pause am Zelt. Mad Caddies. Beseitigung des Terrorstaubs. Flunkyball gegen bekackte Amateure. The Offspring. Heiser. Die Toten Hosen. Begutachtung des zerstörten Schuhs. Müde. Ab ins Zelt. Draußen laute Musik. Terrorakkordeon aus der Hölle. Silbermond. Ca. 2h Schlaf.
Samstag. Duschen für umme. Substitution der bekackten Einweggrills durch den grandiosen Campingkochgrill. Strahlender Sonnenschein. Erkundung des Festivalgeländes. Druckluftkicker. Callejon. Leider... ein bisschen... asoziaaaaal! Offizielles Gummigeruch-Treffen mit SKABRAIN, x_MoP_x und dem einen, von dem ich den Namen vergessen habe (inkl. Boxenluder). Flunkyball. Schleichwerbung. 2 Mark. Tausch meiner Basecap gegen einen Strohhut. Freude über Bayerns 1:2-Verkackung und Bayers 5:0. Eagles Of Death Metal. Keine Erinnerung. AFI. Keine Erinnerung. Rise Against. Keine Erinnerung. Ab ins Zelt. Draußen keine Musik. Ca. 8h Schlaf.
Sonntag. Duschen für umme. Strahlender Sonnenschein. Relaxen. Relaxen. Schattenjagd auf dem Festivalgelände. Flucht vor dem brezelstandvernichtenden Tornado. Verlust des eingetauschten Strohhuts. Trauer. Relaxen. Panteón Rococó. Tanzen. Relaxen. Relaxen. Entsetzen über den Nackt-Bungee-Jumper. FURT. Zehn. Springen. Gigantische Staubwolke. Zehn II. Springen. Gigantische Staubwolke. Relaxen. Faith No More-Ignorierung. Verabschiedung der ersten Mitcamper. Ab ins Zelt. Draußen laute Musik. Ca. 4h Schlaf.
Montag. Bestaunung der Müllberge. Abfahrt.
Hitlist:
- Panteón Rococó
- Mad Caddies
- Farin Urlaub Racing Team
- The Offspring
- Zebrahead
- Die Toten Hosen
- Baddies
- Alberta Cross
- Bombay Bicycle Club
- Deftones
- Faith No More
- Callejon
- CJ Ramone
- Turbostaat
Donnerstag, 27. August 2009
Porno Ping-Pong
Mittwoch, 24. Juni 2009
Samstag, 6. Juni 2009
Kinotag: Illuminati
Filmtitel: Illuminati (2009; Trailer 1, Trailer 2)
Spielzeit: 138 min.
Regisseur: Ron Howard
Darsteller: Tom Hanks (Robert Langdon), Ewan McGregor (Camerlengo Patrick McKenna), Ayelet Zurer (Vittoria Vetra), Stellan Skarsgård (Commander Richter), Armin Mueller-Stahl (Kardinal Strauss)

Nachdem im Schweizer Urknallforschungslabor CERN viele kleine weiße Kügelchen mit Highspeed aufeinander zugesaust sind und 3 kleine Häufchen Antimaterie zurückgelassen haben, passiert etwas Schlimmes: Einem Mann wird ein Auge ausgerisse und ein Klumpen Antimaterie wird gemopst. Das ist nicht gut, denn Antimaterie explodiert, sobald die Batterie leer ist und knallt dabei doller als 4 Liter Stroh Rum und 70 Atombomben zusammen. Zu allem Überfluss kriegt die vatikanische Polizei auch noch ein Fax mit dem Logo der Illuminaten, die sich des Antimaterieklaus bekennen und den Vatikan, in dem gerade ein neuer Papst gewählt wird, zerantimaterien wollen. Außerdem haben sie 4 Kardinäle geklaut und wollen jede Stunde einen davon dahinraffen. Die vatikanische Polizei ist verzweifelt, aber der zur Hilfe gerufene Prof. Dr. Dr. Robert Langdon, der sympathische Symbolololologe von nebenan, hat bereits einen Plan: Er will den supergeheimen Illuminati-Geheimpfad finden, alle Kardinäle retten und sich zum Papst wählen lassen die Verschwörer hops nehmen.
Es ist schon gefühlte 137 Jahre her, seit ich das Buch gelesen habe und davon beeindruckt war. Ich weiß demnach auch nicht mehr viel von Handlung & Co, aber eines weiß ich mit Sicherheit: Es hat mich besser unterhalten als der Film!
Das ganze Elend fängt ja schon am Anfang an: Die Antimaterie ist plötzlich da, dann plötzlich weg und keiner weiß so richtig, was daran jetzt so schlimm ist. Aha, ist explosiv? Oh, naja. Hmm... sie wird im Vatikan versteckt? Uiuiui, das ist ja ein dicker Hund! Aber so wirklich bedrohlich wie im Buch findet man das alles dann doch irgendwie nicht. Auch das Schicksal der entführten Kardinäle geht einem daran vorbei, wo nie die Sonne scheint, sodass es einem schlicht egal ist, ob sie jetzt in irgendeinem Kerker versauern oder ob sie Erde in sich hineinstopfen. Der Film schafft es zumindest in der ersten Hälfte einfach überhaupt nicht, den Funken überspringen zu lassen. Alles passiert so vor sich hin, Robert Langdon klappert routinemäßig den supergeheimen Pfad der Erleuchtung ab und die spannendste Frage, die man sich währenddessen stellt, ist die, wie zur Hölle jemand auf die Idee kommen könnte, der doch etwas in die Jahre gekommene Onkel Hanks wäre eine tolle Robert Langdon-Besetzung. Aber wenigstens hat er die Haare schön nicht mehr lang.
In der zweiten Hälfte des Films lugt dann glücklicherweise die sehnsüchtig erwartete Spannung etwas durch die Tür und sorgt dafür, dass "Illuminati" tatsächlich nochmal Fahrt aufnimmt. Jedenfalls so viel Fahrt, wie möglich ist, wenn es weder bedrohliche Gegner noch bemitleidenswerte Opfer gibt. Aber man ist ja schon für kleine Sachen dankbar.
An die Buchvorlage hält sich die filmische Umsetzung übrigens gerade was einige Personen und das komplette Ende angeht, nicht immer, aber da man viel zu gelangweilt ist, hat man eigentlich gar keine Lust, sich darüber zu ärgern - es gibt aber auch wirklich Schlimmeres als das. "Illuminati" als schlecht zu bezeichnen würde dann allerdings doch etwas zu weit gehen, dafür hat selbst dieser Film zu viele okaye Elemente. Er ist ganz einfach nur grauenhaft uninspiriert, distanziert und routiniert und wohl kaum ein Streifen, der sich für lange Zeit im Gehirn festsetzen kann. Ein Film, der einzig un allein aufgrund der gigantischen Promo-Maschinerie Zuschauer findet, der aber außer einem Haufen Mittelmaß kaum etwas zu bieten hat.
Spielzeit: 138 min.
Regisseur: Ron Howard
Darsteller: Tom Hanks (Robert Langdon), Ewan McGregor (Camerlengo Patrick McKenna), Ayelet Zurer (Vittoria Vetra), Stellan Skarsgård (Commander Richter), Armin Mueller-Stahl (Kardinal Strauss)

Nachdem im Schweizer Urknallforschungslabor CERN viele kleine weiße Kügelchen mit Highspeed aufeinander zugesaust sind und 3 kleine Häufchen Antimaterie zurückgelassen haben, passiert etwas Schlimmes: Einem Mann wird ein Auge ausgerisse und ein Klumpen Antimaterie wird gemopst. Das ist nicht gut, denn Antimaterie explodiert, sobald die Batterie leer ist und knallt dabei doller als 4 Liter Stroh Rum und 70 Atombomben zusammen. Zu allem Überfluss kriegt die vatikanische Polizei auch noch ein Fax mit dem Logo der Illuminaten, die sich des Antimaterieklaus bekennen und den Vatikan, in dem gerade ein neuer Papst gewählt wird, zerantimaterien wollen. Außerdem haben sie 4 Kardinäle geklaut und wollen jede Stunde einen davon dahinraffen. Die vatikanische Polizei ist verzweifelt, aber der zur Hilfe gerufene Prof. Dr. Dr. Robert Langdon, der sympathische Symbolololologe von nebenan, hat bereits einen Plan: Er will den supergeheimen Illuminati-Geheimpfad finden, alle Kardinäle retten und sich zum Papst wählen lassen die Verschwörer hops nehmen.
Es ist schon gefühlte 137 Jahre her, seit ich das Buch gelesen habe und davon beeindruckt war. Ich weiß demnach auch nicht mehr viel von Handlung & Co, aber eines weiß ich mit Sicherheit: Es hat mich besser unterhalten als der Film!
Das ganze Elend fängt ja schon am Anfang an: Die Antimaterie ist plötzlich da, dann plötzlich weg und keiner weiß so richtig, was daran jetzt so schlimm ist. Aha, ist explosiv? Oh, naja. Hmm... sie wird im Vatikan versteckt? Uiuiui, das ist ja ein dicker Hund! Aber so wirklich bedrohlich wie im Buch findet man das alles dann doch irgendwie nicht. Auch das Schicksal der entführten Kardinäle geht einem daran vorbei, wo nie die Sonne scheint, sodass es einem schlicht egal ist, ob sie jetzt in irgendeinem Kerker versauern oder ob sie Erde in sich hineinstopfen. Der Film schafft es zumindest in der ersten Hälfte einfach überhaupt nicht, den Funken überspringen zu lassen. Alles passiert so vor sich hin, Robert Langdon klappert routinemäßig den supergeheimen Pfad der Erleuchtung ab und die spannendste Frage, die man sich währenddessen stellt, ist die, wie zur Hölle jemand auf die Idee kommen könnte, der doch etwas in die Jahre gekommene Onkel Hanks wäre eine tolle Robert Langdon-Besetzung. Aber wenigstens hat er die Haare schön nicht mehr lang.
In der zweiten Hälfte des Films lugt dann glücklicherweise die sehnsüchtig erwartete Spannung etwas durch die Tür und sorgt dafür, dass "Illuminati" tatsächlich nochmal Fahrt aufnimmt. Jedenfalls so viel Fahrt, wie möglich ist, wenn es weder bedrohliche Gegner noch bemitleidenswerte Opfer gibt. Aber man ist ja schon für kleine Sachen dankbar.
An die Buchvorlage hält sich die filmische Umsetzung übrigens gerade was einige Personen und das komplette Ende angeht, nicht immer, aber da man viel zu gelangweilt ist, hat man eigentlich gar keine Lust, sich darüber zu ärgern - es gibt aber auch wirklich Schlimmeres als das. "Illuminati" als schlecht zu bezeichnen würde dann allerdings doch etwas zu weit gehen, dafür hat selbst dieser Film zu viele okaye Elemente. Er ist ganz einfach nur grauenhaft uninspiriert, distanziert und routiniert und wohl kaum ein Streifen, der sich für lange Zeit im Gehirn festsetzen kann. Ein Film, der einzig un allein aufgrund der gigantischen Promo-Maschinerie Zuschauer findet, der aber außer einem Haufen Mittelmaß kaum etwas zu bieten hat.
Donnerstag, 4. Juni 2009
Großer M im Dicken B
Ich sah, wie sich die Hornhaut unter meinen Füßen proportional zu der Bräune meiner Haut entwickelte. Ich lernte, dass es auch Fisch-Currywurst gibt. Ich sah live und in Farbe, wie Bayer Leverkusen das Pokalfinale verkackte. Ich lernte, dass die Doppelgänger der Wildecker Herzbuben auch Bayer 04-Fans sind. Und - und das beeindruckte mich doch am nachhaltigsten - ich sah die nächste Stufe der Evolution, die konsequente Weiterentwicklung des Disco-Supermarkts von Malta: eine Dönerbude, in deren Nebenraum sich eine (gut besuchte) Disco befand! Daumens hoch für die Hauptstadt!
Mittwoch, 3. Juni 2009
Klingelmännchen
Eben - ich wollte gerade die frisch gewaschene Wäsche auf die Leine hängen - klingelte es bei mir an der Tür. Ich war verwirrt: So etwas passiert unter normalen Umständen nur alle Jubelmonate und nur auf Einladung. Oder wenn die Post kommt. Da keine dieser Voraussetzungen erfüllt war, trat ich neugierig ans Intercom und es entwickelte sich folgender seltsamer Dialog:
Martin: "Hallo?"
Person: "Brzmblbrmbl"
M: "Wie bitte?"
P: "Wer ist denn da?"
M: "Ähm... Schmidt?"
P: "Zu wem wollen Sie denn?"
M: "???"
Anschließend hörte ich den Türöffner brummen und das Gespräch war beendet. Verrückt!
Martin: "Hallo?"
Person: "Brzmblbrmbl"
M: "Wie bitte?"
P: "Wer ist denn da?"
M: "Ähm... Schmidt?"
P: "Zu wem wollen Sie denn?"
M: "???"
Anschließend hörte ich den Türöffner brummen und das Gespräch war beendet. Verrückt!
Montag, 18. Mai 2009
Durch dick und... dick
Am Wochenende habe ich meine Freundin im Hause ihrer Eltern besucht. Während wir den Samstag morgen gammelnd im Bett verbrachten, trottete der kleine Bruder (6 Jahre) ins Zimmer, guckte uns beim Gammeln zu und sagte nach einer Weile:
Du bist mein bester Freund, Martin... aber auch mein dickster!-_-