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Donnerstag, 16. September 2010

Sicher ist sicher

Vor etwas über einem Monat passierte folgendes: Meine Hamburger Lieblingsfreunde und ich beschlossen, am Samstag Abend etwas richtig Pornöses zu flexibilisieren. Wir trafen uns also bei mir und tranken. Mit dabei war übrigens auch noch ein weiterer Freund der Freunde. Das erwähne ich aber nur, weil der ein hängendes Auge hatte. Quasi Karl Dall ohne Falten. Man sagte mir, ihm wurde dort zu irgendeinem Silvester ne Rakete reingeschossen. Oder irgendwie so. Aber ein netter Kerl.

Auf jeden Fall leerten wir so einige Flaschen des leckeren Gerstensafts aus Altona und ein bisschen Erdbeerlimes. Der Plan sah außerdem vor, später in der legendären Thai Oase karaokemäßig steil zu gehen und dort alles in Grund und Boden zu singen. In der Realität schimmelten wir vorher dann aber noch bei einem leckeren Guinness in einem der grandiosen Irish Pubs auf dem Kiez ab und machten uns erst gegen Mitternacht auf in die Karaokebar. Dort meldeten wir uns sofort für unsere absoluten Lieblingshits an (also ich für "Quit Playing Games" von Ihrwisstschonwem), aber nachdem wir eine Stunde später immer noch nicht an der Reihe waren, gingen wir an der stinkenden Pissepfütze vorbei und fuhren wieder zu mir nach Hause. Außer Karl Dall, der war schon vorher im Irish Pub versumpft.

Hier geht die Geschichte jetzt erst richtig los. Zuhause angekommen musste der weibliche Teil der Lieblingsfreunde (nennen wir sie Alex) nämlich bereits Alkohol und Müdigkeit Tribut zollen und verschwand im Bett. Der männliche Teil (nennen wir ihn Martin) und ich hingegen waren noch voller Tatendrang und verbrachten weitere 3-4 Stunden damit, noch mehr Bier zu trinken und Fifa08 zu zocken. Irgendwie kamen wir dabei auch auf gute Konzerte zu sprechen und bestellten uns kurzerhand Karten für Less Than Jake und Zebrahead im November. Aus irgendeinem Grund, den ich mittlerweile nicht mehr nachvollziehen kann, ließen wir die Bestellung auf Martin laufen, die Zahlung aber auf mich.

Vor einigen Tagen entschlossen wir uns dann noch dazu, im nächsten Februar den großartigen Helge Schneider zu besuchen. Diesmal kümmerten sich die Lieblingsfreunde um die gesamten Modalitäten und aufgrund meiner ganz vorbildlichen Zahlungsmoral war ich natürlich sofort bestrebt, meine Schulden zu begleichen. Weil die Erinnerung an den Abend der Less Than Jake-Buchung schon ein wenig verblasst war (keine Ahnung, wieso...) und ich der Meinung war, dass Martin auch diese Karten bezahlt hatte, entwickelte sich dabei der folgendes SMS-Dialog.
Alex: "Martin beteuert, dass du die Karten bezahlt hast und wollte wohl ungeschoren davonkommen... Nun können wir es verrechnen: Helge 29,60€ - Zebrahead 20€ = 9,60€ Restschulden."

Ich: "Moin Martin! Hab ich wirklich die Zebrahead-Karten bezahlt? Ich find bei mir nämlich keine Abbuchung. Guckst du nochmal bei dir nach? Du Hund!"

Martin: "Hallo Martin. Ich habe eine Bestätigungsmail bekommen, in der steht, dass von deiner Kreditkarte abgebucht wurde."

Ich: "Verrückt! Da ist tatsächlich ne Abbuchung. Insgesamt 65,70€, kommt das hin?"

Martin: "Hm, auf der Karte steht 23,65€ inkl. Gebühren. Da wurde wohl aufgerundet."

Ich: "Hmm, das ist ja krass. Aber das muss doch auch in deiner Mail stehen oder haste die nicht mehr? Ich find sonst nix auf meinen Konten."

Martin: "4,50€ für eine Rücktrittsversicherung und 9,90€ für Expressversand. Da waren wir wohl nicht mehr bei Sinnen."

Montag, 31. August 2009

Das Akkordeon des Grauens und andere Rockigkeiten

Der Grund, warum hier stolze 2 Monate lang so ziemlich gar nichts passiert ist, ist ja der: Letztes Wochenende (also vorletztes Wochenende) war in der Wallachei von Münster das famose area4-Festival, auf das ich mich angemessen vorbereiten musste. Also kümmerte ich mich um Urlaub, mopste meiner Freundin einen pornösen Campingtisch und trainierte mich im Rocken und Biertrinken. Und das alles hat sich ja auch irgendwie gelohnt, wie der folgende trotz sorgfältiger Gedächtnisdurchforstung mit Sicherheit unvollständige Schnelldurchlauf beweisen wird.

Donnerstag. Großeinkauf. Ankunft. Zeltplatzfindungs- und -reservierungsterror. Zeltaufbauterror. Gewitter überall, nur nicht auf dem Zeltplatz. Lahme Arme. Empfang der einen Hälfte der Mitcamper. Bewunderung des Barts. Einweggrillpestilenz. Regen. Kein Regen. Geburtstagskuchen. Regen. Ab ins Zelt. Draußen laute Musik. Ca. 3h Schlaf.

Freitag. Verhaltensanalyse des an seinen Stuhl geklebten Typen. Einweggrillpestilenz. Strahlender Sonnenschein. Empfang der zweiten Hälfte der Mitcamper. Circle Pit zu Captain Jack. Verhaltensanalyse des an seinen Stuhl geklebten Typen. Startschuss. Zebrahead. Muschi. Pause am Zelt. Mad Caddies. Beseitigung des Terrorstaubs. Flunkyball gegen bekackte Amateure. The Offspring. Heiser. Die Toten Hosen. Begutachtung des zerstörten Schuhs. Müde. Ab ins Zelt. Draußen laute Musik. Terrorakkordeon aus der Hölle. Silbermond. Ca. 2h Schlaf.

Samstag. Duschen für umme. Substitution der bekackten Einweggrills durch den grandiosen Campingkochgrill. Strahlender Sonnenschein. Erkundung des Festivalgeländes. Druckluftkicker. Callejon. Leider... ein bisschen... asoziaaaaal! Offizielles Gummigeruch-Treffen mit SKABRAIN, x_MoP_x und dem einen, von dem ich den Namen vergessen habe (inkl. Boxenluder). Flunkyball. Schleichwerbung. 2 Mark. Tausch meiner Basecap gegen einen Strohhut. Freude über Bayerns 1:2-Verkackung und Bayers 5:0. Eagles Of Death Metal. Keine Erinnerung. AFI. Keine Erinnerung. Rise Against. Keine Erinnerung. Ab ins Zelt. Draußen keine Musik. Ca. 8h Schlaf.

Sonntag. Duschen für umme. Strahlender Sonnenschein. Relaxen. Relaxen. Schattenjagd auf dem Festivalgelände. Flucht vor dem brezelstandvernichtenden Tornado. Verlust des eingetauschten Strohhuts. Trauer. Relaxen. Panteón Rococó. Tanzen. Relaxen. Relaxen. Entsetzen über den Nackt-Bungee-Jumper. FURT. Zehn. Springen. Gigantische Staubwolke. Zehn II. Springen. Gigantische Staubwolke. Relaxen. Faith No More-Ignorierung. Verabschiedung der ersten Mitcamper. Ab ins Zelt. Draußen laute Musik. Ca. 4h Schlaf.

Montag. Bestaunung der Müllberge. Abfahrt.



Hitlist:
  1. Panteón Rococó
  2. Mad Caddies
  3. Farin Urlaub Racing Team
  4. The Offspring
  5. Zebrahead
  6. Die Toten Hosen
  7. Baddies
Shitlist:
  1. Alberta Cross
  2. Bombay Bicycle Club
  3. Deftones
  4. Faith No More
  5. Callejon
  6. CJ Ramone
  7. Turbostaat

Samstag, 20. Dezember 2008

Mit Vorbehalt zusagen: 10.01.09 Ballroom

Martin, denk dran: Gerade hast du dich am S-/U-Bahnhof Barmbek mit einem Mann mit langen Haaren namens Olli unterhalten. Und der hat gesagt, er spiele in einer Metalband (Überraschung!), die am 10.01. im Ballroom spielt. Deine Aufgaben jetzt:
  • Herausfinden, wo dieser Ballroom ist.
  • Deine Verfügbarkeit am 10.01. prüfen.
  • Hingehen und dir von Olli Freibier ausgeben lassen oder ihn huldigen.
Danke.

Sonntag, 5. Oktober 2008

Grüße vom Fischmarkt

Ich hab einen Baum gekauft. Für 20 Euro. Und für 4 Euro 2 Scheiben Käse. Aber leckeren. Kein Witz.

Gute Nacht.

Sonntag, 31. August 2008

Was so passierte

Seit Freitag hab ich Besuch. Meine Ex-Nachbarin und ihr Freund. Ich bekam ein Geschenk, bestehend aus einem elektrischen Fliegentod und einem Handstaubsauger. Grandios! Praise the Internet!

Heute waren wir paddeln. Auf der Alster. Dem Fluß, nicht dem Getränk. Und jetzt der Hammer: Wir fingen eine Flaschenpost! Leider konnten wir den Zettel nicht aus der Moscato-Flasche rausklamüsern und haben nur das "Wer das hier liest, ist doof." lesen können. Wir haben einen zweiten Zettel reingeporkelt, dass wir den anderen Zettel nicht rauspopeln konnten und haben die Flasche dann wieder zurück ins Wasser geschmissen.

Mehr ist nicht passiert.

Mittwoch, 30. Juli 2008

Willkommen im Club!

Als Blogger mit zu wenig Zeit für auch nur annähernd regelmäßige Postings (Obwohl? 1x im Monat ist auch regelmäßig...) hab ich ein großes Problem: Bis ich dazu komme, über irgendeine lustige mir widerfahrene Aktion zu schreiben, ist schon wieder so viel passiert, dass es eigentlich obsolet ist, über die lustige mir widerfahrene Aktion zu schreiben, da diese unter Umständen gar nicht mehr lustig ist, obwohl sie es zu dem Zeitpunkt, wo sie mir widerfuhr, durchaus sehr lustig war. So auch bei dieser lustigen Geschichte, die durch aktuelle Ereignisse leider ein bisschen (aber nur ein bisschen) von ihrer Lustigkeit eingebüßt hat.

So. Und jetzt hab ich direkt noch ein Problem. Jetzt hab ich nämlich so einen riesen Aufriss gemacht für eine Sache, die ich auch in 4-5 Sätzen hätte an den Mann bringen können, dass bestimmt jeder hier eine mordsmäßig pornöse Situation erwartet, die er noch in 90 Jahren seinen Kindern erzählen kann, die dann mit ihrem schallenden Lachen alle Leute in einem Umkreis von 2km ebenfalls zum Lachen animieren, die dann ihrerseits alle Leute in einem Umkreis von wieder 2km mit Gelächter infizieren, sodass irgendwann die ganze Welt lacht und es keine Kriege mehr gibt. Nur dummerweise ist besagte Sache gar kein so großes Ding.

Eigentlich wollte ich nämlich nur erzählen, dass ich letztens sowohl von Andreas? als auch von So-de-Bo besucht wurde und wir uns nach einem mittelmäßig guten Essen in Omas Apotheke dazu entschlossen, auf den Kiez zu gehen und das flaue Gefühl im Magen mit Jägermeister zu bekämpfen. Als Laden unserer Wahl wählten wir das Ex-Sparr, weil man dort umsonst kickern konnte und als wir uns dort ein kühles Bier bestellten, wurden wir dazu beglückwünscht, dass wir ganz für umsonst einen Raucher-Schnupperabend im Happy Life & Smoking Club verleben durften.

Happy Life Clubausweis


Wir fanden's lustig. Aber damals war das Rauchverbot ja auch noch verfassungskonform. Und außerdem hatte wir je 7 Jägermeister getrunken.

Dienstag, 15. April 2008

Gestapelt

Am Wochenende war ich auf dem Geburtstag von einem Freund meiner Freundin eingeladen, der diesen zusammen mit seiner Cousine bei seiner Cousine feierte. Besagte Cousine wohnte in Stapel, was sich nicht nur so anhört, als wäre es ein Kuhkaff am Arsch der Welt. Genau genommen ist es sogar das kuhigste Kuhkaff am arschigsten Arsch der Welt, denn Stapel gehört zu Amt Neuhaus, was an sich ja auch schon ein Kuhkaff am Arsch der Welt ist. Stapel ist sowas von am Arsch der Welt, dass ich in dem Moment, als ich am nächstgelegenen Bahnhof (der übrigens knapp 30 Autominuten von Stapel entfernt ist) aus dem Zug ausstieg, keinen Handyempfang mehr hatte.

Stapel ist aber nicht nur am Superarsch der Welt, sondern auch - so wurde mir gesagt - ehemaliges DDR-Grenzgebiet. Bedeutet also, dass es damals ganz besonders aufopferungsvoll gehegt und gepflegt wurde. Nicht. Beim Mauerfall wurde dann - so meine persönliche Vermutung - die einzige Uhr in ganz Stapel von einer umstürzenden Honecker-Statue zertrümmert, was dummerweise keiner der 3 Einwohner mitbekam. Logische Konsequenz: Die Zeit blieb stehen und heute sieht es dort immer noch sowas von nach DDR aus, dass Christiane Kerner ihre wahre Freude daran hätte. Der nächste Nachbar ist immer mindestens 1 km entfernt, das nächste Haus sieht immer noch zerfallener aus als das eigene und würde man eine Banane aus dem Fenster werfen, würde sich die gesamte Dorfbevölkerung binnen kürzester Zeit dort anstellen. Oder so.

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Trotz der unbeschreiblichen Amarschderweltigkeit der Lokation hatten wir alle unseren Spaß. Nur als uns die Gastgeberin (übrigens gerade 20 Lenze alt geworden) am nächsten Morgen frugte, ob wir nicht länger bleiben wollen, um bei dem schönen Wetter mit im Wald verstecken zu spielen, haben wir doch lieber die Flucht zurück in die Zivilisation angetreten...

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Gerade läuft: Ash - Twilight Of The Innocents (Album: Twilight Of The Innocents)

Freitag, 8. Februar 2008

Life 2.0 - Karneval

Beginnen wir den Reigen der Neuigkeiten doch einfach mal mit der Beantwortung der wichtigsten Frage: Wie zur Hölle hat Prinz Martin II. in Hamburg eigentlich Karneval gefeiert? Und die Antwort lautet: Gar nicht.

Traurig, aber wahr. Wobei man dazu sagen muss, dass die Zelebrierung der 5. Jahreszeit (oder wie man hier im Ausland auch gerne sagt: Fasching) hier einfach! nicht! möglich! ist. Weil hier alle so miesepetrig sind, was Karneval angeht. Aber ich mein, was soll man auch von Leuten halten, die ihre sogenannten "Faschingsfeten" am Wochenende nach Aschermittwoch veranstalten?!

Nun ja, allerdings wäre Turbomartin nicht Turbomartin, wenn er sich nicht am Freitag nach der Arbeit turbomartinös in seinen Turboherbert geschwungen hätte, wie der Blitz zu seinem ersten Heimatbesuch geturbot wäre, sich in sein letztjähriges Turbokostüm geschmissen hätte, sich von Turbopapa in die Partytown Hitdorf hätte kutschieren lassen, dort mit der phänomenalen So-de-bo und Frau Antje aufs Grandioseste gekarnevalt hätte, gegen 3 Uhr mit seinen Gespielinnen zu irgendwelchen wildfremden Leuten nach Hause gegangen wäre, dort bei Activity sowas von abgeräumt hätte, kurz eingenickt wäre, sich um 6:30 Uhr zu seinen Eltern hätte taxieren lassen, seinen Vater beim Frühstück machen überrascht hätte und jetzt Sätze ohne Punkt, aber mit vielen Kommata schreiben würde. Und Sonntag nach dem Baumberger Zoch wieder - Fischmopp vorrraus! - zurück nach Hamburch gecruised wäre.

Der aufmerksame Leser und Karnevalist wird sich jetzt vielleicht echauffieren, weil er oder sie korrekt geschlussfolgert hat, dass ich in diesem Jahr den Rosenmontag geschwänzt habe. Allerdings kann ich dem einen Riegel vorschieben. Denn erstens hat's ja - wie ich aus zuverlässigen Augenzeugenberichten erfahren habe - eh geschifft wie in Rotterdam und zweitens wurde just an diesem Tag mein Telefon- und Internetanschluss aktiviert, ohne den ihr das hier gar nicht lesen müsstet.

Helau!

Gerade läuft: Nix

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Karamba, Karacho!

Eigentlich hatte ich ja geplant, heute sofort ins Bett zu gehen, wenn ich zuhause bin, weil morgen noch relativ viel ansteht. Aber diese Geschichte, die sich heute in der Alten Brauerei in Hitdorf zugetragen hat, ist einfach viel zu geil, um nicht verbloggt zu werden. Dabei handelt diese Geschichte noch nicht einmal von dem vollen Glas Bier, das auf meinem T-Shirt und meiner Hose gelandet ist. Sondern von Dolores.

Dolores ist dieses Jahr 50 geworden. Dolores ist Sozialarbeiterin oder sowas in der Art. Dolores ist verheiratet mit Jürgen, der auch Sozialarbeiter oder sowas in der Art ist. Dolores und Jürgen waren heute in der Alten Brauerei und haben am Geldspielautomaten gezockt. Als Dolores voll wie ne Haubitze war, gesellte sie sich zu uns und spendierte erstmal ne Runde. Und danach noch eine. Und noch eine. Und als sie dann 30€ am Automaten gewonnen hatte, spendierte sie schon wieder eine. Außerdem fragte sie die Kellnerin, ob sie eines der Geschenke, die als Deko rumstanden, auspacken könnte und war enttäuscht, als sie feststellte, dass es leer war. Trotzdem wollte sie dann derselben Kellnerin ihr Verona Pooth-Parfüm schenken. Hat 200€ gekostet. Zu Demonstrationszwecken sprühte Dolores jedoch erstmal jeden von uns ca. 30x ein, bis uns ein leichter Hauch von Straßenstrich umwehte. Aber hey, 200€! Das mit dem Verschenken hatte Dolores übrigens auch gar nicht ernst gemeint. Hat ja schließlich 200€ gekostet, das Parfüm. Dolores' Brille hat übrigens 500€ gekostet. Aber sie bezahlt ja auch im Jahr 12.200€ ans Finanzamt, die Dolores.

Nach einiger Zeit beschloss Dolores dann, dass es an der Zeit für Rätsel war. Das heißt: Einer hatte richtig geraten, dass Abu Dingenskirchen in Afrika liegt - Dolores spendierte ne Runde. Einer hatte gesagt, dass die Alpen die Alpen sind - Dolores spendierte ne Runde. Nichts passierte - Dolores spendierte ne Runde. Und spätestens als Dolores dann der Sonja, die gerade ihre Mutter anrief, um dieser zum Geburtstag zu gratulieren, den Hörer aus der Hand riss und sagte: "Hallo, ich bin die Dolores. Du wirst heute 56. Herzlichen Glückwunsch! Ich bin 50 und Sozialarbeiterin. Blablablabla.", da war einer der skurrilsten Abende aller Zeiten perfekt. Als ich mich dann von allen verabschiedete, wollte ich trotzdem nicht die Adresse von ihrer Mutter haben. Obwohl die ja einen Bauernhof in Balow bei Schwerin hat und mich bestimmt finanziell unterstützen würde, falls es in Hamburg nicht so klappen sollte. Verflucht, Sacramento!

Gerade läuft: Nix

Samstag, 8. Dezember 2007

Der nette Mann im Taxi

Es gibt noch nette Menschen. Diese Erkenntnis verfestigte sich gerade eben und wird bleiben für immer. Es war nämlich so: Lange bin ich ja nich mehr hier. Deswegen war halt heute mal eine Art Abschiedssaufen mit Kollegen. Also mit Topo und Heikönnen. In Düsseldorf. Zuerst Sachen bei Heikönnen gemacht und dann so langsam in die Altstadt gegangen. Da hab ich zuerst in der Mauer den Starbuck und den Senfgas getroffen und dann im Stone den Artur. Und als ich mit der Bahn zurückgefahren bin, hat sich eine Frau in einen Mülleimer erbrochen, was ihr sehr peinlich war. Wir haben ihr aber gut zugeredet.

Eigentlich wollte ich aber was ganz anderes erzählen. Nämlich dass ich ab dem Langenfelder Bahnhof nach Hause laufen wollte und mich nach ungefähr 1 min ein Auto angehalten hat. Dieses Auto war ein Taxi und der zahlende Beifahrer frugte, ob ich nach Monheim wölle. Ich bejahte und gab zu, dass meine finanziellen Ressourcen zur Neige gingen. Optimistisch ausgedrückt. Realistisch hatte ich noch 33 Cent am Start. Aber weil der zahlende Beifahrer nett war und meine "Haltestelle" eh auf dem Weg zu seiner lag, nahm er mich mit. Für umme. Einfach so. Ist doch nett, oder?

Gute Nacht.

Gerade läuft: Nix

Dienstag, 4. Dezember 2007

Glühweihnachtsmarkt

Heute haben der Heikönnen, der Topomat und der Turbomartin sich was ausgedacht. Nämlich eine After Work Glowwine Party. Quasi. Das Ganze war einfach und lief so ab: Erstmal arbeiten (oder sowas ähnliches) und dann DSDS (Düsseldorf sucht den Superglühwein) machen. Und so war's dann eigentlich auch. Ich weiß überhaupt nicht, warum ich hier noch was zu schreibe. Aber ich mach's trotzdem.

Also.

Glühwein 1: lecker.
Glühwein 2: lecker.
Glühwein 3: lecker.
Glühwein 4: lecker.
Glühwein 5: lecker.

Die Entscheidung wurde dann einfach auf unbestimmte Zeit vertagt. Man weiß ja, wie das ist. Außerdem ist natürlich noch erwähnenswert, dass ich aus einer plötzlichen Glühweinlaune heraus zum ersten Mal in meinem noch überaus jungen Leben Lotto gespielt habe. Macht man ja heutzutage so, um in zu sein. Ich weiß aber schon nicht mehr, was für Zahlen ich genommen hab. Vielleicht war ja die 10 dabei. Aber ich sag einfach mal so: 50.000€ sind's bestimmt.

Ach ja: Morgen erzähl ich, warum ich gestern nix geschrieben hab.

Naja. Schöööö!

Gerade läuft: Adolf Hitler - O Tannenbaum (Album: Mr. Hankeys Christmas Classics)

Sonntag, 30. September 2007

Geldverschwindung

Wie zur Hölle kann man eigentlich an einem Abend, an dem von 21 bis 23 Uhr alle Getränke 0,80€ kosten und an dem man danach immer das trinkt, was andere gekauft haben, über 30€ ausgeben???

...

Keine Ahnung. Aber dafür weiß ich jetzt, wie man von Jabel (Meckl) nach Realp oder von Affaltrach nach Ubbedissen kommen kann. Nämlich so:

Fahrplan, also 2

Gerade läuft: Tool - Sober (Album: Undertow)

PS: Wieze, wo warst du?

Montag, 13. August 2007

Bergfest

Hab ich ja noch gar nicht erzählt: Nicht nur wegen meines Besuchs auf dem Eierberg war mein Wochenende montan geprägt. Auch am Freitag schnupperte ich Höhenluft. Da stand nämlich in Monheim mal wieder ein Event par excellence an, welches unter dem Namen "MonBerg Lichter" lief. Hierzu vorab ein bisschen informative Hintergrundgeschichte.

Der ominöse MonBerg liegt am Rande eines Industriegebiets. Vor 2000 Jahren hat Shell dort mal irgendwas gemacht, dann lag das Gelände 1000 Jahre brach und verdankte seine Existenzberechtigung nur der es umgebenden Mauer, die so manch einen adoleszenten Monheimer zu lyrischen Höchstleistungen (z.B. "Christian, ich liebe dich!" oder "Anne, ich liebe dich auch!") trieb. In den letzten Jahren sorgte Monheims dynamischer Burger King Thomas D. für eine Reanimierung der Örtlichkeit; sie wurde ganz hip von "Shell-Gelände" in "RheinPark" umgetauft und 3829 der größten Unternehmen der Welt als neue Hauptniederlassung feilgeboten, woraufhin sich eines sogar dort breit machte. Damit der Rest des Geländes nicht ganz so kahl aussah, man die von Shell dort gelagerten Abfälle verstecken konnte und neben dem Schelmenturm (einem alten Stadttor) und der Lokomotive an der Opladener Straße eine dritte Sehenswürdigkeit in Monheim begrüßen konnte, setzte man kurzerhand einen dicken Haufen drauf - den MonBerg. Und ja, der sieht wirklich so aus wie ein Haus, bei dem man das Fundament ein gaaaanz kleines bisschen zu tief angesetzt hat.

Dieser Berg - auf dessen Gipfel sich übrigens eine Aussichtsplattform befindet, von der aus man einen herrlichen Blick über... äh... die Wiese hat - wurde also am Freitag feierlich eingeweiht. Und keine Frage, da muss ein Turbomartin hin! Erst recht, wenn die Eltern mitkommen und die Getränke bezahlen. Aus Dank hab ich mich auch beim Bier holen extra an den am dümmsten unbeschäftigtesten aussehenden Schankwirt gewandt und durch diese geniale Taktik prompt 6€ gespart.

Doch nicht nur der IQ der Beverage Manager konnte sich nicht sehen lassen, sondern auch das Programm. Dieses wurde erstaunlich hochwertig von einem Auftritt der Kölschrocker Brings eingeläutet, die die Stimmung ordentlich anheizten und mich im 3. Versuch auch endlich live überzeugen konnten. Anschließend dann der heimliche Höhepunkt des Abends - der 7292364. Auftritt der Monheimer Stadtkapelle Mainstream die "Illumination RheinPark". Und die ging so: Man nehme ca. 40 Bengalos, warte so lange, bis der Wind in die falsche Richtung weht und zünde sie. Nun aktiviere man eine ganze Armada von Asifängern, die dafür sorgen, dass man den MonKlumpen noch besser sehen kann, weil der Rauch ja in die andere Richtung geflüchtet ist. Nebenbei lasse man 2 Heißluftballons wie blöd Stoff geben, ohne die Seile zu kappen. Großes Kino!

Nach diesem phänomenalen Lichterfest gab's noch ein Feuerwerk, das wohl auch ganz akzeptabel gewesen sein soll. Da war ich aber schon wieder zuhause.

Gerade läuft: Me First And The Gimme Gimmes - Goodbye Earl (Album: Love Their Country)

Sonntag, 12. August 2007

Der Eierberg ruft

Eierberg
Foto: pixelio.de

Was sagt man noch gleich, wenn man von einer WG auf dem Bochumer Eierberg zum Partynieren eingeladen wird? Wenn die WG über der Kneipe mit dem unscheinbaren Namen "Ritze" liegt? Wenn man von seinem mitgebrachten Bier kein einziges trinkt, weil einem immer irgendjemand irgendwelche anderen Getränke gibt? Wenn man am nächsten Morgen plötzlich in seinem Schlafsack aufwacht? Wenn man sein Handy nicht findet, dort anruft und irgendjemand (aber ein anderer als die Irgendjemande davor) rangeht, der das eingesammelt hat, weil's auf dem Boden lag? Wenn man den Film "Idiocracy" wärmstens ans Herz gelegt bekommt? Wenn der Strom ausfällt, weil irgendjemand (vielleicht wieder ein anderer) Bier in ne Steckdose geschüttet hat? Wenn man spontan irgendjemanden (mit Sicherheit wieder einen anderen) findet, der einen nach Hause fährt?

Ach ja: Grandiose Party!

Gerade läuft: Reel Big Fish - Your Guts (I Hate 'Em) (Album: We're Not Happy 'Til You're Not Happy)

Mittwoch, 11. Juli 2007

Rheinkultur 2007

Scheiß die Wand an, es ist schon Mittwoch? Und ich bin immer noch nicht dazu gekommen, von der Rheinkultur am Samstag zu berichten? Das muss sich jetzt ändern! Und das wird sich jetzt auch ändern! Kann ja wohl nicht angehen sowas! Gerade, weil es mal wieder sehr sehr toll war, wenn auch aus anderen Gründen als in den Jahren davor.

Ach wisster wat? Ich hab grad eigentlich gar keinen Bock, ausführlich von allem zu erzählen, das interessiert ja dann doch wieder keinen. Nur so viel sei verraten: Die Bands waren im Grunde nebensächlich und wurden auch mehr oder weniger ignoriert. Die einzigen, die Stuessykowski und ich einer intensiveren Betrachtung unterzogen, waren die Gods Of Blitz, die Donots, die Fanta 4 und selbstverständlich Kim Frank. So richtig überzeugend fand ich davon aber eigentlich nur die Blitzgötter. Donots waren zu langweilig, Fanta 4 haben viel zu wenig Klassiker gespielt und Kim Frank... naja, war halt Kim Frank, ne?

Viele Menschen

Der Grund, warum die Jubiläumskultur trotz meiner Meinung nach deutlich schlechterem Lineup als in den Jahren zuvor ein grandioser Erfolg war, sind die vielen phänomenalen Aktionen der Herren Stuessy und Turbomartin. Ich zähl die wichtigsten einfach mal auf:
  • Purzelbaumchoreographie mit wildfremden Menschen
  • Stundenlange Laberei mit der freundlichen Becks vom Beck's-Stand
  • Minutenlange Laberei mit Ingo Schmoll aus dem echten Radio über seinen ganz wunderbaren Podcast und darüber, warum wir ihn und er uns so dufte findet
  • Sekundenlange Labereien mit 1000 anderen Menschen über Anröchte und andere wichtige Geschichten
  • Begutachtung des Fanta 4-Auftritts mit 2 unbekannten, aber sehr lustigen Mädels, die damit endete, dass mir ein Wursteimer auf den Arm tätowiert wurde
Und selbstverständlich das heimliche Hochlicht:
  • Belagerung der VIP-Tribüne auf der Blauen Bühne inkl. Publikumsanimation! Während des Auftritts von Kim Frank...
Also klarer Fall: Nächstes Jahr wieder! Nur vielleicht dann doch mal mit dem Auto. Dann muss man wenigstens nicht ne halbe Stunde auf die U-Bahn warten, bis einem gesagt wird, dass wegen eines Unfalls keine U-Bahnen mehr fahren, sodass man ne Stunde durch Bonn zum Hauptbahnhof latschen muss...

Gerade läuft: Gluecifer - Rockthrone (Album: Ridin' The Tiger)

PS: Fotos? Fotos!

Sonntag, 1. Juli 2007

Burgerwiese

Fantastisch! Also wirklich, der Abend war schon sehr lustig. Es ging halt los mit einer Nacho-Grillfete. Hatte extra den Tag über nur 3 Scheiben Toast gegessen und konnte auch dementsprechend zuschlagen. Anschließend sind die freundliche Anne und ich noch ins Sojus gegangen. Da war ich ja schon 34983 Jahre nicht mehr! Heute spielten da 4 Bands, wovon wir 2 gesehen haben und eine gut fanden. Die hießen Inside Gravity, hörten sich an wie ne Mischung aus den Foo Fighters und Audioslave und hatten einen Sänger, der aussah wie Jack Black, nur ein bisschen uncharismatischer.

Es folgte der eigentlich lustigste Teil des Abends. Denn: Auf der Bürgerwiese sollte noch eine dicke Geburtstagsfete stattfinden, zu der Anne und Martin gemeinsam auf einem Fahrrad (mit plattem Hinterreifen) fahren wollten. Sie strampelten und strampelten... und wunderten sich, dass keiner da war. Die Party war nämlich nicht auf der Baumberger Bürgerwiese (quasi der Default-Bürgerwiese), sondern auf der Monheimer. Gut, wenn ich das jetzt so schreibe, ist's eigentlich überhaupt nicht witzig, aber wir hatten unseren Spaß. Auch weil wir danach wieder zum Nacho-HQ gefahren sind und ich noch ein halbes Stündchen bei CS verkackt hab, was ich seit schätzungsweise 12 Millionen Jahren nicht mehr gezockt hab. Wie auch immer, alles war lustig und ich analysiere jetzt mal gemütlich mit meiner Malzmühle vor mich hin. Oder?

Gerade läuft: Nix

Dienstag, 26. Juni 2007

Nulpen in Amsterdam

Die Nulpen

Wie ich in den letzten beiden Beitragen schon auf meine überaus subtile Art und Weise angedeutet habe, habe ich mich zur Feier der (vermutlich) letzten Klausuren meines Lebens mit 6 Kommilitonen für ein verlängertes Wochenende nach Amsterdam verdrückt. Grandioserweise blieb unser Grüppchen dabei trotz Aufenthalt in einem 8-Mann-Zimmer (das neben den 8 Betten noch genau ein Waschbecken, einen Wandsafe, einen Schrank (der für maximal 3 Personen (bzw. deren Klamotten) gereicht hätte, hätte ihn irgendjemand benutzt) und einen Tisch mit 4 Stühlen - Holländer scheinen es mit der Logik nicht ganz so genau zu nehmen - beinhaltete) von Streit verschont, sodass es nicht nur städtetechnisch sehr toll, sondern auch gruppentechnisch sehr harmonisch war. Und das obwohl gerade ich während dieser Tage einer extremen psychischen Belastung ausgesetzt und so zumindest theoretisch sehr streitanfällig war!

Denn: Amsterdam ist verwirrend. Äußerst verwirrend. Vermutlich die verwirrendste Stadt des Universums. Man geht so rum, freut sich über die schöne Gracht, die man gerade überquert und die von den schönen Häusern gesäumt wird, geht um 2 Ecken und steht schon wieder vor derselben Gracht und denselben schönen Häusern. Denkt man. Also ich. In Wirklichkeit ist's natürlich ne andere Gracht mit anderen schönen Häusern. Aber das raff ich doch nicht! Ernsthaft, ich hatte da echt massive Orientierungsprobleme. Ist mir noch nie passiert. Aber war auch mal irgendwie lustig.

Let op!Lustig waren übrigens auch einige andere Sachen. Zum Beispiel die skurrilen Hitlerkatzen. Oder die Disco (neudeutsch: der Club), der (altdeutsch: die) von 7 bis 14 Uhr geöffnet hatte. Oder der Supermarkt, in dem ein Sixpack Bier 12€ gekostet hat. Oder Bicycle Repair Man. Oder als Johnny und ich quasi bei Regen im Meer waren. Oder als wir auf der Bahnfahrt zum Meer unsere Station verpasst haben, obwohl wir nicht eingeschlafen sind und es die Endstation war. Oder die zahlreichen mit Zocken verplemperten Stunden. Oder als Andi, Jochan, Johnny und ich unbedingt bis 7 Uhr durchmachen wollten, um in den mögigen Club zu gehen, 2 Stunden lang ziellos durch die Stadt gestreunt sind (in Amsterdam machen irgendwie 99% der Läden um 4 Uhr zu - auch am Wochenende!) und dann um 6:20h mit müden Gehirnen und qualmenden Füßen aufgegeben haben. Oder oder oder.

Aber überhaupt, qualmende Füße. Ich weiß ja, dass erst recht nach dem letzten Beitrag hier jeder denkt, wir hätten uns die ganze Zeit mehr hinter die Binde gekippt als Weibchen während ihrer Menstruation. Ist ja auch wahr. Stimmt aber gar nicht. Wir sind auch verdammt viel gelaufen! Wir durchschritten die Stadt Länge mal Breite mal Höhe, um Gastritter zu finden, die in unser Hotelzimmer am Rembrandtplein kommen wollten (ohne Erfolg). Wir fuhren zum Strand (im Regen). Wir machten eine Grachtenrundfahrt (im Regen). Wir waren lecker essen (im Restaurant). Wir versuchten zu jumpen (im Geheimen). Wir besuchten ein Schwimmbad. Und egal was wir taten, wir waren immer ungemein sexy. So bleibt mir eigentlich nix anderes übrig, als den Trip unter "Erfolg" abzuspeichern und ca. 150 grandiose Fotos anzukündigen.

Gerade läuft: My Baby Wants To Eat Your Pussy - Wonderland (Album: Don't Tell A Soul EP)

Donnerstag, 21. Juni 2007

Andi hat verloren

Geilo! Internet in Amsterdam! Alle ausser (im verkackten Holland gibt's echt kein Esszett!) Flint sind total voll wegen Schocken und Flint ist auch irgendwie voll wegen der Luft oder so. Amsterdam verwirrt mich vollkommen, alles sieht gleich aus, aber alles ist anders. Wenn man mich hier mal aussetzen würde, wuürde ich nie im Leben nach Hause finden. Andi ist grad schon voll und jetzt gehen wir irgendwo hin und trinken noch mehr als jetzt. Der Hammer: Manchmal kostet ein Sixpack Bier hier 12 Euro!!!! Das geht doch auf keine grüne Kuhhaut! Jetzt grü noch jeder irgendwen.

Jochan: Ich will jetzt hier einen trinken gehn!
Flint: Was ist mit mir?
Andi: Los, jetzt komm!
Stuessy: Hier!
Johnny: Hä:ä?
Basti: Komm du Jeck!

Amsterdam yeah!

Gerade läuft: - (Album: )

Freitag, 15. Juni 2007

Skaltstadt

Wenn ich nach Hause komme und es schon wieder hell ist, die Vögel zwitschern und die Tageszeitung im Briefkasten liegt, kann das 2 Gründe haben:
  1. Ich bin in der Bahn eingepennt und musst in der Wallachei 1000 Stunden auf die richtige Bahn warten
  2. Der Abend war richtig toll
Heute war ausnahmsweise mal Zweiteres der Fall. Denn: Mit Stuessy, Stuessys Kusine (Memo an mich selbst: Gutes Institut!), Heikönnen und am Anfang auch noch Heike und Dingsbums und Bumsdings war ich in Düsseldorf. Weil da im People die riesen Ska-Nacht war. Das bedeutet, dass eigentlich 3 Bands spielen sollten, aber im Endeffekt nur 2 da waren. Davon waren die Skankaroos (Link such ich morgen raus) toll, und Me In The Bucket (dito) mitteltoll. Macht insgesamt: toll! Anschließend sind wir noch irgendwo gewesen und danach noch irgendwo anders. War auch toll. Und jetzt geh ich wohl besser erstmal ins Bett. Irgendwann muss ich ja auch mal lernen. Vielleicht.

Gerade läuft: Nix

Sonntag, 10. Juni 2007

N2M

Turbomartin inkl. GefrorenemNormalerweise hätte ich ja dieses Wochenende mal so richtig auf die Lerntube gedrückt und mir einen Haufen Kram über Intra-Administration-Prozesse, situatives Führungsverhalten und Interferenzen in der Wahrnehmung in die Birne gekloppt. War aber dann im Vergleich zu 2 Tagen Münster irgendwie doch nur der 2. Sieger.

2 Tage Münster heißt in diesem speziellen Fall übrigens: Mit den Nubbessen unter der kompetenten Führung des Exilnubbes' durch die sonnige Stadt latschen, Backfisch essen, Hose zerstören, Weizen trinken, Eis essen (siehe Foto), Nachtwächter Gerd von Anno Domini 1688 treffen, durch die verregnete Stadt latschen, Geschichten hören, Lieder hören, Weizen trinken, Weizen trinken, Lammhaxe essen, Jägermeister trinken, Weizen trinken, durch die dunkle Stadt latschen, Pils trinken, schlafen, um den nassen Aasee latschen, Tretboot fahren, Schwan gucken, braun werden, Bananenweizen trinken und Gyrosauflauf essen. Naja, Münster hatte halt nur gaaaaanz knapp vor dem Lernen gewonnen...

Gerade läuft: Fastball - The Way (Album: All The Pain Money Can Buy)