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Freitag, 6. Januar 2012

Deutschland in Gefahr!

Sorry, dass der erste Beitrag des Jahres hier direkt Panikmache sein muss, ne? Aber ich hab's mir ja nicht ausgesucht, es wurde mir geradezu aufoktruiert. Quasi.

Es ist nämlich so: Aus Gründen habe ich bei mir zuhause 3 verschiedene Radiosender installiert. Diese Sender habe ich heute zu folgenden Zeiten konsumiert:
  • Sender 1: 6:30 Uhr - 6:40 Uhr (zum Aufstehen - delta radio)
  • Sender 2: 6:45 Uhr - 7:05 Uhr (zum Frühstücken - NDR 2)
  • Sender 3: 7:10 Uhr - 7:35 Uhr (zum Duschen - Radio Hamburg)
Und jetzt kommt der Hammer! Auf allen 3 Sendern lief in der Zeit, in der ich zugehört habe, dasselbe Lied! Krass!

Ich weiß nicht mehr, welches Lied das war, irgendsoein neues langweiliges Trallalla aus Australien oder so von Keke und Kaka oder whatever. Ist ja auch egal. Viel wichtiger ist der einzige Schluss, der daraus gezogen werden kann - die Gleichschaltung hat begonnen! Heute war das Lied auf den 3 Sendern 1 Stunde auseinander. Morgen sind es vielleicht nur noch 45 Minuten. Panik! Aber es passt ja auch alles zusammen - NPD in Mecklenburg-Vorpommern, Terrorzelle in Sachsen, rassistische Beleidigungen in Fußballstadien, ein schwächelnder Bundespräsident in Berlin und nun auch noch das Rundfunkmonopol. Vielleicht hatten die Mayas doch Recht *ÜöüöüÖüöÜöüÖüÖüö*

In diesem Sinne: Frohes Neues!

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Wie Steve Jobs mein Leben verändert hat

...

Gar nicht.

Aber dennoch ist es meine traurige Pflicht als Blogger, die Welt davon in Kenntnis zu setzen.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Tautologisch

In diesem Beitrag werde ich eine Situationskomik beschreiben, die sich heute so zugetragen hat. Ich muss ein klein wenig ausholen, um die Umstände dieser Komik zu verdeutlichen, wodurch die ganze Geschichte, die vermutlich sowieso nur 10 Sekunden lang lustig war, diese 10 Sekunden unwiederbringlich vorbei sind und sie auch nicht wieder zurückkommen werden, indem ich sie niederschreibe, was die Situationskomik im Allgemeinen nunmal so an sich hat, weswegen ich in der Regel vermeide, von solchen Dingen zu erzählen, es sei denn, es gibt nichts Interessanteres zu berichten, so wie es jetzt der Fall ist... ähm... Satzanfang vergessen. Whatever.

Auf jeden Fall haben wir auffer Maloche seit kurzer Zeit eine neue Kollegin, die nicht nur neu, sondern auch gleichzeitig unsere einzige EntwicklerIN ist. Sie sitzt in dem Großraumbüro, in dem ich auch sitze, was bedeutet, dass wir uns jetzt nicht mehr so gehen lassen und den ganzen Tag rülpsen, furzen und mit freiem Oberkörper und Pimmel aus der Hose programmieren können wie vorher.

Heute zur Feierabendzeit verabschiedete sich dann ein Kollege von mir:
"Ich muss noch ein Geschenk für den Sohn von meiner Cousine kaufen. So'n Scheiß, warum müssen auch alle Kinder bekommen?! Haben die denn nichts Bessers zu tun als zu fi... äh, als... äh... Kinder zu bekommen?"
Hmm, gar nicht mal so lustig oder? 10 Sekunden halt.

Dafür - und das ist jetzt wirklich ein Brüller - hat der Bäcker, der gegenüber von der Firma neu aufgemacht hat, ein völlig neues Geschäftskonzept entwickelt und bietet als besonderes Highlight ein "wechselndes Dauerangebot" an Kuchen an. Lecker!

Donnerstag, 7. Juli 2011

Wurstbein im Schlafrock

Ist ja wieder Donnerstag, also muss hier was her. Nun gut, nehmt dies: Eine ausgewachsene Perlentaucherin braucht 15 Minuten vom Hauptbahnhof bis zum Flughafen zu ihrem Schrebergarten im Wilhelmsweg. Wie viele Gehörgänge hat der Regenwurm, den der Sperling, den sie auf ihrem Weg in blinder Raserei beinahe über den Haufen gebrettert hätte, vor 7 Wochen auf dem Dorffest von St. Peter Ording genüsslich verspeist hätte, wenn ihm nicht der Zorn des Dechiffrierers in die Quere gekommen wäre?

Donnerstag, 16. Juni 2011

Zehment

Heute morgen hab ich mir die Zehnägel geschnitten. Leider war ich zu krass drauf und hab von dem einen dicken Zeh mehr weggehobelt als ihm lieb war. Es hat sowas ähnliches wie geblutet, nur ohne das was geflossen ist, wenn ihr versteht. Jetzt hat sich auf dem Wundkrater ein Sockenpopel niedergelassen, den ich mit bloßen Händen nicht vernichtet bekomme. Ich werde abwarten und ihn einfach wegschlafen.

Donnerstag, 31. März 2011

Gas und Hund

Ups, schon wieder Donnerstag. Ein Eintrag muss her. Dann nehmt dies:

Heute als ich auf dem Weg zur Arbeit war, kam mir ein Kleintransporter von e.on entgegen. Hätte auch von Oma Hildes Getränkeservice sein können, das tut jetzt nix zur Sache. Aber um korrekt zu bleiben, muss ich darauf bestehen, dass der Wagen von e.on war. Am Steuer saß ein Mann. Vor ihm klemmte eines dieser Trucker-Namensschilder auf Kfz-Kennzeichen-Blech. Weiß der Geier, was das soll. Was interessiert mich das denn, ob der Penner jetzt Horst oder Gabi heißt?! Aber - und das ist die grandiose Pointe in diesem Absatz (nur für den Fall, dass es irgendjemand nicht mitbekommt) - der e.on-Penner hieß weder Horst noch Gabi. Das heißt, vielleicht hieß er doch so. Das wird wohl für mich auf ewig ein Geheimnis bleiben, denn auf seinem Trucker-Nummernschild stand (und das ist jetzt eigentlich erst die Pointe, eben ist mir noch was dazwischen gekommen) "Gasmann". Ahahahahahaha! ... Also, heute morgen war's noch lustig, irgendwie. Hat mich an Dumm und Dümmer erinnert.

Jetzt kommt aber erst der eigentliche Kracher in diesem Beitrag.

Als ich an der nächsten Ampel stand, hing am Fußgängerampelmast so ein Abrisszettel. Darauf stand (zumindest auf dem Teil, den ich aus 10 km Entfernung lesen konnte) "Hund verloren!". Hä??? Wie zur Hölle kann man denn nen beschissenen Hund verlieren? Also ich mein, einen Hund! Ist ja jetzt nicht unbedingt vergleichbar mit nen 5-Cent-Stück, das unbemerkt aus dem Portemonnaie flutscht, weil man das Kleingeldfach nicht richtig zugemacht hat oder so.

Aber vor allem, wie sah das wohl aus, als der arme Hundi verschütt gegangen ist? Vielleicht ist er mit seinem Herrchen - nennen wir ihn Bernd - Gassi gegangen, bzw. wohl eher umgekehrt. Und Bernd und Hund gingen so durch den Volkspark und Bernd trank noch 2 Bier im Stadion Eck und als er wieder rauskam, traf er seinen alten Kumpel Markus, den alle aber immer Speedy nannten. Und sie redeten über die guten alten Zeiten, als Bernd und Speedy noch beim Bauhof Altona arbeiteten, bevor sie entlassen wurden. Und dann fragte Speedy: "Sag mal, bist du nicht sonst immer mit deinem Hund unterwegs, mit Hans-Rüdiger?" Und plötzlich wird Bernd blass: "Ach du Scheiße, den Hans-Rüdiger muss ich wohl unterwegs verloren haben! Ist mir gar nicht aufgefallen, dass es plötzlich nicht mehr hechelt, kläfft, knurrt und stinkt und ich nicht alle 10 Minuten Kacke aufsammeln muss. Krass Digger, genau das Gleiche ist mir letztens schon mit meinem Elefanten, dem Sweety, passiert!"

Donnerstag, 3. März 2011

Regina Helau!

Manchmal scheint es ja so, als würden die Tage nur so rasen. Man sagt dazu ja auch, sie würden "wie im Flug" vergehen. Weil man, wenn man fliegt, schneller ist als zum Beispiel auf einer Fahrradrikscha, daher kommt das. Normalerweise fährt die Zeit halt gemütlich Rikscha, guckt mal hierhin und mal dorthin und erfreut sich an der bunten Blumenpracht, aber manchmal denkt sie sich eben, sie müsse das Flugzeug nehmen und dann hat man den Salat, weil sich ein Tag plötzlich anfühlt wie eine halbe Stunde und man ungefähr genau so viel geschafft bekommt. Und ungefähr so geht es mir auch oft, zum Beispiel jetzt. Gerade gestern - also gefühlt gestern - habe ich hier im Internet das letzte Mal was vom Stapel gelassen und jetzt ist schon wieder Donnerstag beziehungsweise wenn ich mich nicht beeile bereits Freitag und dann hätte ich schon zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit gegen meinen selbstgewählten Zwang verstoßen, von wegen hier regelmäßig schreiben und so.

Im Normalfall wäre der Eintrag ja auch schon früher erschienen, irgendwann nach der Arbeit halt, aber das war heute ein bisschen schwierig. Nach der Arbeit schwang ich mich nämlich direkt in den Zug und fuhr nach Monheim. Das hat natürlich auch einen Grund und der geht so: Karneval! Ein Pflichttermin im Kalender jedes Rheinländers, so auch von mir. Morgen geht die Drisse los, übermorgen geht's weiter, überübermorgen noch weiter, Montag sowieso und dann fahr ich wieder nach Hause, wenn ich dann schon wieder fahren kann. Heute bin ich übrigens ganz proletenhaft mal in der 1. Klasse gefahren, weil ich von der geliebten DB eine 1. Klasse Schnupper BahnCard bekommen hatte, mit der ich auch 50% auf 1. Klasse-Tickets bekomme. War aber jetzt nicht so pralle. Die Sitze stehen weiter auseinander, sind bequemer und haben mehr Beinfreiheit und ständig kommen Leute vorbei, die dir Getränke holen oder Zeitungen bringen wollen. Aber durch die größere Beinfreiheit ist auch der komische Klapptisch, der an der Rückseite des Vordersitzes angebracht ist, unfassbar weit weg und quasi nicht zu benutzen. Und dafür dann 40 € mehr bezahlen, das sind 80 Mark! Also ich weiß ja nicht.

Um jetzt noch einen Bogen zu spannen zu der einen Hälfte des Titels dieses Beitrags, jetzt noch was völlig zusammenhangloses. Ich habe letztens eine äußerst interessante Entdeckung gemacht, die ich im Sinne meines Bildungsauftrags hier einfach niemandem vorenthalten kann und möchte. Es geht hier um die Softis-Taschentücher. Die sind nämlich jetzt nicht mehr von Zewa, sondern von Regina. So ein bescheuerter Name, jetzt heißen sie wie eine Omma oder Tante oder so, aber doch nicht wie Taschentücher. Naja, auf jeden Fall habe ich rescherschiert und eine ganz unglaubliche Entdeckung gemacht. Die Sache ist nämlich die: Früher gehörten die Softis irgendeiner schwedischen Firma und die hat dann irgendwann einfach auch noch die Tempos gekauft. Das Kartellamt witterte sofort ein gefährliches Taschentuch-Monopol, guckte die Schweden böse an und - rub the cat - verkauften die einfach ihre Softis an irgendwelche Italiener. Aber nicht nur das: Die Italiener durften wenn ich das richtig gerafft hab (hab natürlich keine Lust, den ganzen Kack jetzt nochmal zu recherchieren, deswegen ist das jetzt auch alles nur mehr oder weniger Hörensagen bzw. Denkenwissen, wie es in diesem Fall eigentlich heißen müsste) auch noch ein paar Jahre lang die Softis unter der Marke Zewa verkaufen. Jetzt ist die Zeit aber um, die Italiener verkaufen zwar noch Softis, dürfen aber nicht mehr Zewa drüber schreiben und deswegen heißen die jetzt wie meine Tante Regina, die ich nie hatte. Interessant oder? Das ist so wie mit den Kamps-Filialen, also die von dem Bäcker. Die waren in Hamburg auch vom einen auf den anderen Tag verschwunden und heißen jetzt "Nur hier". Noch so ein bescheuerter Name, aber in Hamburg wohl eine ganz große Nummer im umkämpften Brötchengeschäft. Gewesen. Bis sie alles an Kamps verkauft haben, was Kamps jetzt wieder zurückverkauft hat oder so. Das verstehe, wer will. Aber dafür ist ja jetzt auch Karneval.

In diesem Sinne: Auf die Fähre!

Donnerstag, 24. Februar 2011

Warum es letzten Donnerstag nichts Neues gab und Filzstifte

So manchem habe ich in der letzten Woche nichts vormachen können. Erst vor gut anderthalb Monaten verkündete ich großspurig, dass die Zeiten sich jetzt aber mal so richtig ändern würden und dass es hier jetzt jede Woche neue Scheiße geben würde, zur Not halt echt scheißige Scheiße, die mir gerade aus dem Gehirn fällt. Letzte Woche dann die große Ernüchterung: Das Blog blieb leer!

Warum? Nun, es gab Gründe. Gute Gründe. Da waren diese Außerirdischen. Sie sagten Sachen wie "Komm mit, oder wir füttern dich mit Rosenkohl." Ich entgegnete was von wegen "Ich kann nicht, ich muss bloggen." Und dann verschwanden sie so plötzlich, wie sie aufgetaucht waren, aber die 3 Stunden Diskussion brachte mir trotzdem niemand wieder. Aber das war ja auch nur der Anfang. Dazu kam noch die Sache mit dem Hamster und auf einmal hatte ich Schlaftabletten in der Milch, sah Leuten beim Trinken von Holztee zu (aber nur Laminat, nicht das teure Echtholz) und dann noch das Wetter. Es war zum Heulen! Von Mittwoch bis Freitag zog ich schließlich die Reißleine und verschwand mit meiner Freundin in einen wohlverdienten Wellnessurlaub. Wir ließen uns massieren, schwommten im Pool und sperrten uns aus Versehen 45 Minuten in der Umkleidekabine ein, bis wir von der Hotelchefin befreit werden konnten. Da musste das Blog dann halt mal links liegen bleiben wie schlafende Landstreicher.

Dabei hatte ich sogar ein Thema parat. Und nicht nur das: Ich hatte auch schon einen ganzen Haufen geschrieben. Der Beitrag war fast fertig, ich wollte nur noch ein paar unangebrachte Beleidigungen einbauen und feilen, feilen, popeilen. Und dann kamen die ganzen vorhin angesprochenen Sachen dazwischen und dann war ich auch noch am Wochenende voll ausgebucht und ohne Chance, den Beitrag zu beenden und dann war's zu spät. Es war nämlich was Politisches, was zur Wahl hier in Hamburg am letzten Sonntag. Ich wollte mich so richtig ausbrechen über das bescheuerte neue Wahlrecht, wegen dem man insgesamt 20 Kreuzchen in 4 Stimmzettelheften (1 mit 32 Seiten, 3 mit 16 Seiten) machen musste. Ich wollte dreist behaupten, dass man hier um wählen zu können mindestens studiert haben muss und ein historisches Wahlbeteiligungstief prognostizieren (zu dem es dann übrigens auch tatsächlich gekommen ist - nur ca. 57%... wie überraschend...). Ich wollte sogar zugeben, dass ich selbst auch kurz vor dem Nichtwählen war, weil mir die ganze Scheiße viel zu kompliziert war. Naja, ich hab den Beitrag halt nicht fertig bekommen und den ganzen Bums ne Woche nach der Wahl zu posten, war mir dann auch zu blöd.

Aber jetzt weiß ja jeder Bescheid. Der Geist war willig, aber die Zeit war knapp. Und natürlich bleibt das alles eine unfassbare Ausnahme. Da muss es nun wirklich niemand mit der Angst zu tun bekommen. Als Entschädigung biete ich hier nun eine großartige Feilbietung feil. Es war ja so, dass ich im letzten Relaunch-Posting ankündigte, auch mal was über Filzstifte zu schreiben, sollte das gewünscht werden. Nun, es wurde nicht gewünscht, aber ich habe mir trotzdem die Mühe gemacht und eine kleine Ode an den Filzstift verfasst. Und die geht so:

Der Lehrer fragt den kleinen Jacques:
"Was malst du da mit Filzstift?"
Der kleine Jacques sagt voller Stolz:
"Wie wer in Papas Pils schifft."

Mittwoch, 11. Februar 2009

Gedanken über Schildkröten

Gibt es eigentlich ein ungeschriebenes Gesetz, nach dem Truckerfahrer unbedingt ein möglichst peinliches Namens-Nummernschild in der Windschutzscheibe kleben haben müssen? Und was ist, wenn man keins hat? Kommt man ins Faule Ei? Ist man "ab"?

Oder ist das vielleicht so wie bei den Laternen? Da gibt's ja auch welche mit Schild, die sind dann nachts aus. Also vielleicht sind Truckerfahrer mit Schild auch nachts aus und dürfen schlafen. Wenn man kein Nummernschild im Fenster hat, hat man Schlafverbot und muss die ganze Nacht fahren. Würde auch die ganzen Unfälle erklären, die durch Sekundenschlaf von Lkw-Fahrern entstehen.

Montag, 9. Februar 2009

Chipsologie

Im Gegensatz zu den während der EM feilgebotenen Bierchips, die so gar nicht nach Bier geschmeckt haben - es sei denn, es gibt ein Bier mit Pombär-Geschmack - holt Hakans Lümütüd Edition "Döner mit alles" glatte 6 von 10 Punkten im Bereich "Authentizität". Fehlte eigentlich nur das Fladenbrot drumrum. Naja, und das Fleisch. Und der Tzatziki. Und das Gemüse. Aber sonst, super!

Freitag, 31. Oktober 2008

Weisheit des Monats

Wer Jever trinkt, isst auch Leber!

Dienstag, 24. Juni 2008

Turbomartin deckt auf: Der Laktose-Skandal

Irgendwann letztens war die Milch alle. Scheiße. Musste ich neue kaufen. Weil ich aber nicht nur an Milchmangel litt, sondern auch weitere Nahrungsmitteldefizite hatte, beschloss ich, zu Kaufland zu fahren. Weil's da am tollsten ist, weil z.B. der Aldi Nord am obersten Anfang der Schäbbigkeitsskala steht.

Jetzt bin ich nicht unbedingt der enthusiastischste Milchtrinker des Universums und kaufe deswegen immer längerfrische Milch. Die schimmelt mir zumindest nicht unter den Armen weg. Und jetzt kommt das Problem: Bei Kaufland gibt es nur eine einzige längerfrische Milch, nämlich die von Mili. Und die schmeckt scheiße. Viel besser ist hingegen die längerfrische Milch von Rewe, aber da ist der Rest meistens so teuer und man findet die Angebote nur, wenn man lange sucht und deswegen ist der Rewe nur so mittel. Und weil ich faul bin, hatte ich keine Lust, nur wegen der blöden Milch zum mittelguten Rewe zu fahren, obwohl der eigentlich auf dem Weg liegt. Deshalb entschloss ich mich zum Kauf von H-Milch. Ist ja auch kein Problem, schmeckt nur ein bisschen schlechter als die längerfrische Rewe-Milch, aber 1048238x besser als die längerfrische Kaufland-Milch. Also schlenderte ich zum H-Milch-Regal, wartete, bis die Luft rein war und mopste mir 2 Tüten feinste fettarme haltbare Milch.

Dachte ich. Denn dann zuhause traf mich fast der Schlag: Ich hatte laktosefreie Milch gekauft! Vor lauter Schreck guckte ich das Gerät mehrere Tage lang mit dem Arsch nicht an. Die war ja bestimmt auch noch viel teurer gewesen als normale H-Milch. Hatte ich gar nicht drauf geachtet. Aber viel gruseliger war ja das, was in großen unfreundlichen Buchstaben auf den Tüten stand:
"Mit Hilfe eines natürlichen Enzyms wird bei dieser Kuhmilch der Milchzucker durch Spaltung in Glucose und Galactose umgewandelt. Dadurch schmeckt diese Milch etwas süßer als gewohnt."
Das konnte ja nur fies werden. Naja, heute abend hab ich mich dann getraut und bin direkt einem riesen Skandal auf die Schliche gekommen.

Von wegen Enzym! Spaltung Pustekuchen! Galactose am Arsch! Alles nur Schwindel, Humbug, Nepp! Bei dieser Milch haben mit Sicherheit keine Enzyme irgendwas gespalten. Diese Milch hat mit Sicherheit keinen komplizierten synthetischen Modifikationsprozess hinter sich. Diese Milch ist mit Sicherheit nicht umgewandelte Galactose. Ich kann euch ganz genau sagen, wie die angeblich laktosefreie Milch entsteht: Man nimmt sich ne Packung Smacks, ballert normale Milch rein, lässt das ganze ne halbe Stunde lang stehen, filtert die Smacks wieder raus und haut ne Packung Deckweiß rein, damit das Gelbe rausgeht. Genau so schmeckt die Scheiße nämlich. Naja, wollt ich nur mal sagen. Schüss.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Camper!

Bisher habe ich sie ja immer für ein Gerücht gehalten. In die Welt gesetzt von sensationslüsternen Journalisten, deren Familien oder obdachlosen Robbenbabies. Auch die auffällig zahlreichen Autos, die ich gestern morgen auf dem Weg zur Arbeit vorm Volksparkstadion sehen sah, schürten bei mir keine Zweifel. Doch als ich heute morgen bemerkte, dass sich die Autos in waschechte Zelte transformiert hatten, die offensichtlich sogar Menschen beherbergten, wurde ich stutzig: Da ist doch wohl keiner so beknattert und zeltet Tage vor einem Konzert vor dem Veranstaltungsort? Ich beschloss spontan, das mir im Büro zur Verfügung stehende Internet zur Recherche über ein am heutigen Abend stattfindendes Event zu nutzen. Sollten die ganzen Geschichten über Konzert-Kämper am Ende doch nicht das Produkt einer wilden Reporterfantasie sein?

Nun, wer mich etwas genauer kennt, der weiß auch über meine beiden interessantesten Eigenschaften Bescheid: Zum einen kann ich machen, dass die Luft stinkt und zum anderen bin ich dazu in der Lage, eine Sache 10 Sekunden nachdem ich sie gehört, gedacht oder getrunken habe zu vergessen. Ich recherchierte natürlich nichts. Hätte ich aber mal lieber gemacht. Dann hätte ich nämlich unter Umständen gewusst, dass es besagtes Event heute tatsächlich gibt und dass deswegen die Straße am Volksparkstadion abends gesperrt ist und ich einen Umweg fahren muss, der kleiner (weil anders) gewesen wäre, wenn ich Bescheid gewusst hätte.

Das ist zwar schon ziemlich unglaublich, aber noch lange nicht des Pudels Kern. Der kommt jetzt, pass op! Denn für wen haben irgendwelche Idioten 2 Tage lang vorm Stadion gecampt? Für Bon Jovi! BON JOVI! Ich mein, ich dachte, der wär schon lange tot. Und überhaupt: Bon Jovi! 2 Tage campen! Die Welt ist schlecht...

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Gerade läuft: Chumbawamba - Mouthful Of Shit (Album: Uneasy Listening)

Dienstag, 22. April 2008

Zusammenhang, anyone?

Seit 2 Tagen lauf ich mit T-Shirt und Sommerjacke rum, weil das Wetter felst.

Seit 2 Tagen bräuchte ich mit dem Auto doppelt so lange als noch vor 2 Wochen, wenn ich jetzt nicht die ganzen geheimen Geheimwege kennen würde.

Das. Ist. Seltsam. Oder?

Update: Dank Sherlock Turbo ist nun auch dieses ominöse Mysterium gelöst! Die größere Verkehrsdichte kam dadurch zustande, dass ich in der Woche nicht so viele Überstunden wie sonst gemacht habe und dadurch in die gnadenlosen Fänge der Rush Hour geriet. Verrückt!

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Gerade läuft: Ja, nix!

Sonntag, 9. März 2008

Fehlalarm

Hamburg, eben.

Turbomartin guckt aus dem Fenster: "Boah, es schneit!"
Baum vorm Haus: "Nä! Ich spendier nur ne Runde Blüten."

Naja...

Gerade läuft: Jaya The Cat - Closing Time (auf Delta Radio)

Donnerstag, 21. Februar 2008

Preisfrage

Wo befinde ich mich am Abend des 13. 12. März 2008?

(Lösung? Hier!)

Gerade läuft: Nix

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Sitzung

Eben war ich erst das zweite Mal an diesem Tag auf dem Klo.

Gerade läuft: Nix

Freitag, 30. November 2007

Black Pearl

Endlich! Endlich sind die traurigen Tage der Enthaltsamkeit vorbei! Endlich ist die Uhr der Askese abgelaufen! Endlich hat das Lebsen wieder einen Sinn! Endlich gibt es wieder einen Scheiß-Beitrag von, mit und bei Turbomartin!

Mir ist nämlich endlich wieder etwas Verwunderliches in der Keramikabteilung passiert. Und damit meine ich nicht, dass dort schon seit einem guten Vierteljahr die halbe Decke an der Wand lehnt; das ist ja mittlerweile ein alter Hut, den ich seinerzeit zwar fotografiert, aber nicht dokumentiert habe. Nein nein, eben konnte ich auf dem Austritt mal wieder den Output eines Bremsspurterroristen bewundern! Und was für einen!

Ich will hier und jetzt nicht lange um den Busch klopfen, ich sag es einfach frei heraus: Er war verhältnismäßig klein, er war rund und er war schwarz! Außerdem fiel bei der Entfernung der Bremsspur durch den selbsternannten Shit-Sheriff (also mich) auf, dass ebenjene (also die Bremsspur) eine eigenartige Konsistenz aufwies, die so vollkommen bremsspur-atypisch war. Da frag ich mich doch: Wie geht sowas? Was muss man essen, um seine Kacke schwarz zu färben? Briketts? Und angesichts der wirklich seltsamen, nicht zu beschreibenden Konsistenz des Ganzen: War das überhaupt ein Stoffwechselendprodukt? Vielleicht hat sich ja auch mein Vorstuhler einfach ins Klo gestellt und dabei mit seinem Schuh am Porzellan geschubbert?! Möglich ist alles. Aber wie auch immer dieses Wunderwerk der menschlichen Kot-Kunst zustande kam: Es bleibt mysteriös...

Gerade läuft: Nix

Dienstag, 28. August 2007

Perspektiven

Ob es ein Zufall ist, dass sich die Regionaldirektion NRW des Arbeitsamts der Bundesagentur für Arbeit direkt neben der Fachhochschule Düsseldorf befindet?

Gerade läuft: Nix

Donnerstag, 23. August 2007

Question-Marc

Welche Frau ist eigentlich als erste auf die bescheuerte Idee gekommen, sich über ihr Oberteil einen langärmligen Strick-BH anzuziehen? Wieso machen das jetzt so viele nach? Wer verrät denen als erster, dass das total scheiße aussieht? Und wie heißt das Dingen eigentlich?

Gerade läuft: Tex - Aber nachts (Album: Aber nachts)