Hi Fans!
Dieses Wochenende habe ich eine Maus überfahren.
Bis bald!
Euer Turbomartin
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Sonntag, 4. November 2012
Donnerstag, 24. Juni 2010
Spruch des Tages
Stimme zum WM-Achtelfinale aus einer Radiosendung der BBC:
"It’s like WWII. France surrendered early, US arrives at the last second and we’re left fighting Germany."
Mittwoch, 3. Februar 2010
Alster Stunt Crew
Dieselben Videos und ein paar Fotos gibt's auch noch beim fraggy.
Dienstag, 21. April 2009
Freitag, 27. März 2009
Vier Gründe, warum Hamburg felst
- Turbomartin wohnt dort - geil!
- Turbomartin hat dort den ersten Geldautomaten gefunden, an dem man die Verteilung der Scheine selbst beeinflussen kann - sehr geil!
- In Hamburg gibt es einen Indoor Minigolf-Parcours - supergeil!
- In Hamburg gibt es eine unglaublich mögige Carrera-Bahn-Anlage!
Ist das nicht ein fantastischer Apparillo?! Sechs grandiose Carrera-Bahnen in einem einzigen Raum, mit allem Pipapo und Pizza für 8,50€! Und außerdem schweineanstrengend, weil man alle paar Sekunden um die halbe Strecke laufen muss, um seine Karre wieder in die Spur zu packen. Leute, ich hab geschwitzt wie Hulle! Aber trotzdem: Hypermegaaffentittengeil!
Mittwoch, 25. Juni 2008
Donnerstag, 1. Mai 2008
1. Softfair Mario Kart Championship Challenge
Es geschah am vorletzten Mittwoch. Nach knochenharter Maloche am PKV-, am SUH- und am HSV-Lotse gingen in Hamburg-Bahrenfeld unweit der DESY die Lichter aus. Und wieder an. Nebenan. Im sogenannten "Demoraum groß", in dem sich an diesem Tage die Besten der Besten der Besten messen sollten. Und zwar in keiner geringeren Disziplin als der Königin der Konsolenspiele - Mario Kart.
Dummerweise sprang einer der Besten der Besten der Besten kurz vor dem Startschuss auf den scheiß Baum hier und erzählte uns mal was, uns Wichsern. Er hielt es nämlich für ein wundervolles Gefühl, einer alten Frau die Knochen zu brechen und offenbarte uns, dass er allein letzte Woche mit einem Neger sage und schreibe 10 Kindergärten überfallen hatte. Selbstredend waren meine Kollegen und ich empört, kachelten die Besten der Besten der Besten ordentlich weg und beschlossen, die eigens für dieses Event angefertigten Pokale unter uns auszuspielen.
Der Modus ging so: Es gab 3 Konsolen (SNES, Gamecube, Wii), auf denen je 1 Turnier nach mehreren unterschiedlichen komplizierten und bis heute nicht komplett entschlüsselten Systemen gefahren wurde. Wer am Ende jedes Turniers übrig blieb, gewann einen kleinen Pokal und wer ganz am Ende die dickste Hornhaut an den Daumen hatte, gewann noch einen riesigen güldenen "Meister aller Klassen"-Cup.
Euer Lieblingsblogger T to the U Turbomartin schlug sich natürlich ganz hervorragend, einzig ein miserables Chi in dem nicht nach Feng Shui-Grundsätzen eingerichteten Raum sorgte für Irritationen und verhinderte meinen totalen Triumph. Genauer gesagt: Im SNES-Turnier scheiterte ich im Halbfinale am späteren hochüberlegenen Turniersieger und wurde Dritter. Im Gamecube-Turnier verwechselte ich im entscheidenen Rennen meinen Bildschirmbereich mit dem eines Kollegen, merkte erst nach einer halben Runde, dass ich seit einer halben Runde gegen die Wand fuhr und holte ebenfalls Bronze. Und im Wii-Turnier verkackte ich aufgrund einer doofen Strecke erneut im Halbfinale und wurde Vierter. Durch meine ständige Präsenz in der Spitzengruppe reichte es allerdings trotzdem noch für den 2. Gesamtrang und für Platz 2 in der ewigen Tabelle, wovon ich mir natürlich trotzdem nix und schon gar keinen riesigen güldenen "Meister aller Klassen"-Cup kaufen konnte. Dafür überreichte ich mir aber hinterher die unsichtbare Medaille der guten Laune und bin jetzt schon hochmotiviert für die 2. Mario Kart Championship Challenge, die in ca. 3 Monaten angepeilt wird.
Yoshi!
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Gerade läuft: Irgendwat im Radio
Dummerweise sprang einer der Besten der Besten der Besten kurz vor dem Startschuss auf den scheiß Baum hier und erzählte uns mal was, uns Wichsern. Er hielt es nämlich für ein wundervolles Gefühl, einer alten Frau die Knochen zu brechen und offenbarte uns, dass er allein letzte Woche mit einem Neger sage und schreibe 10 Kindergärten überfallen hatte. Selbstredend waren meine Kollegen und ich empört, kachelten die Besten der Besten der Besten ordentlich weg und beschlossen, die eigens für dieses Event angefertigten Pokale unter uns auszuspielen.
Der Modus ging so: Es gab 3 Konsolen (SNES, Gamecube, Wii), auf denen je 1 Turnier nach mehreren unterschiedlichen komplizierten und bis heute nicht komplett entschlüsselten Systemen gefahren wurde. Wer am Ende jedes Turniers übrig blieb, gewann einen kleinen Pokal und wer ganz am Ende die dickste Hornhaut an den Daumen hatte, gewann noch einen riesigen güldenen "Meister aller Klassen"-Cup.
Euer Lieblingsblogger T to the U Turbomartin schlug sich natürlich ganz hervorragend, einzig ein miserables Chi in dem nicht nach Feng Shui-Grundsätzen eingerichteten Raum sorgte für Irritationen und verhinderte meinen totalen Triumph. Genauer gesagt: Im SNES-Turnier scheiterte ich im Halbfinale am späteren hochüberlegenen Turniersieger und wurde Dritter. Im Gamecube-Turnier verwechselte ich im entscheidenen Rennen meinen Bildschirmbereich mit dem eines Kollegen, merkte erst nach einer halben Runde, dass ich seit einer halben Runde gegen die Wand fuhr und holte ebenfalls Bronze. Und im Wii-Turnier verkackte ich aufgrund einer doofen Strecke erneut im Halbfinale und wurde Vierter. Durch meine ständige Präsenz in der Spitzengruppe reichte es allerdings trotzdem noch für den 2. Gesamtrang und für Platz 2 in der ewigen Tabelle, wovon ich mir natürlich trotzdem nix und schon gar keinen riesigen güldenen "Meister aller Klassen"-Cup kaufen konnte. Dafür überreichte ich mir aber hinterher die unsichtbare Medaille der guten Laune und bin jetzt schon hochmotiviert für die 2. Mario Kart Championship Challenge, die in ca. 3 Monaten angepeilt wird.
Yoshi!
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Gerade läuft: Irgendwat im Radio
Dienstag, 25. März 2008
Mord!!!
Ich kann mir gut vorstellen, dass in den letzten Wochen verstärkt diskutiert worden ist, warum zur Hölle dieser faule Sack Turbomartin verdammt noch mal nix von sich hören lässt! Oder lesen! Die Wahrheit ist: Ich konnte nicht. Ich musste an meinem zweiten Bildungsweg basteln. Als Fußballprofi. Immerhin hatte ich schon einigeen vielversprechenden Auftritt in den Stellingener Kunstrasen gebrannt.
Nun, leider ist dieser Traum geplatzt wie eine 100 Jahre alte Glühbirne, die zu grob angeschaltet wurde. Der Grund ist: Sport. Der Mord unter den Freizeitbeschäftigungen. Genauer gesagt: Fußi. Ironie des Schicksals, hm? Der ganze Schlamassel kam so: Heute beim allwöchentlichen Softfair-Altherren-Kicken stand ich im Tor, um den Rest nicht durch meine technische Brillanz zu demotivieren. Nun ist es kein Geheimnis, dass das Torwarten nicht gerade zu meinen Stärken gehört und ich demnach die eine oder andere Bude kassierte. Positiv muss ich mir hier allerdings zugute halten, dass mir erst nach dem 2. Gegentreffer die Hutschnur riss (meine Mannschaftskameraden haben aber auch scheiße verteidigt!) und ich wutentbrannt zum Klinsi-Gedächtnis-Tritt ansetzte.
Tja, was soll ich sagen?! Die Bande war stärker und mein rechter Zeh Brei. Binnen wenigen Zehntausendstelsekunden schwoll er auf die Größe eines ausgewachsenen Erdmännchens an, legte sich einen uncoolen Strich zu, schmerzte wie Hulle und sorgte für meine sofortige Vollinvalidität. Ich kann nicht laufen, nicht gehen, nicht stehen, nicht hüpfen, nicht wippen, nicht schunkeln, nicht sitzen, nicht liegen, nicht rollen und schon gar nicht essen. Vermutlich müssen mir beide Beine amputiert werden, prophylaktisch.
Und so machte mir der Fußball einen Strich durch die Rechnung mit dem Fußball. Ironie des Schicksals, hm? Und jetzt: Mitleid! Dann gibt's auch bald Blog-Nachschub. Ist ja nicht so, als hätte ich keine Themen...
Gerade läuft: The Hoosiers - Goodbye Mr A (Album: The Trick To Life)
Nun, leider ist dieser Traum geplatzt wie eine 100 Jahre alte Glühbirne, die zu grob angeschaltet wurde. Der Grund ist: Sport. Der Mord unter den Freizeitbeschäftigungen. Genauer gesagt: Fußi. Ironie des Schicksals, hm? Der ganze Schlamassel kam so: Heute beim allwöchentlichen Softfair-Altherren-Kicken stand ich im Tor, um den Rest nicht durch meine technische Brillanz zu demotivieren. Nun ist es kein Geheimnis, dass das Torwarten nicht gerade zu meinen Stärken gehört und ich demnach die eine oder andere Bude kassierte. Positiv muss ich mir hier allerdings zugute halten, dass mir erst nach dem 2. Gegentreffer die Hutschnur riss (meine Mannschaftskameraden haben aber auch scheiße verteidigt!) und ich wutentbrannt zum Klinsi-Gedächtnis-Tritt ansetzte.
Tja, was soll ich sagen?! Die Bande war stärker und mein rechter Zeh Brei. Binnen wenigen Zehntausendstelsekunden schwoll er auf die Größe eines ausgewachsenen Erdmännchens an, legte sich einen uncoolen Strich zu, schmerzte wie Hulle und sorgte für meine sofortige Vollinvalidität. Ich kann nicht laufen, nicht gehen, nicht stehen, nicht hüpfen, nicht wippen, nicht schunkeln, nicht sitzen, nicht liegen, nicht rollen und schon gar nicht essen. Vermutlich müssen mir beide Beine amputiert werden, prophylaktisch.
Und so machte mir der Fußball einen Strich durch die Rechnung mit dem Fußball. Ironie des Schicksals, hm? Und jetzt: Mitleid! Dann gibt's auch bald Blog-Nachschub. Ist ja nicht so, als hätte ich keine Themen...
Gerade läuft: The Hoosiers - Goodbye Mr A (Album: The Trick To Life)
Mittwoch, 12. März 2008
Bericht zum UEFA-Pokal-Rückspiel zwischen dem Hamburger Sport-Verein e.V. und dem Turn- und Sportverein Bayer 04 Leverkusen e.V.
Sonntag, 9. März 2008
Versocct
Wie alle gut unterrichteten Schampus mit Lachsfisch-Leser wissen, bin ich nicht nur der attraktivste, sondern auch der sportlichste Ins-Internet-Schreiber wo gibt. Von daher gab es für mich natürlich nur eine Antwort, als ich letztens über new-in-town.de gefragt worden bin, ob ich am 9.3. - also heute - bei einem Fußballturnier mitspielen möchte: "Muss ich mal gucken." Ich guckte also, stand plötlich vor der Soccerhalle in Stellingen und ging halt mal rein.
Drinnen fand ich mein Team, also zumindest 1/6 von meinem Team, also genau einen. Das Verwirrende ist allerdings, dass dieser Mensch letztlich gar nicht in meinem Team war. Macht aber auch nix, dafür waren das dann ja 5 andere. Und was das für Leute waren! Mein lieber Herr Gesangsverein, was haben wir da abgeräumt! 4 Spiele, 4 Niederlagen und fantastische 2:30 Tore sprechen ja wohl für sich. Leider bedeutete das zwar das knappe Vorrunden-Aus, zumindest hatten wir uns aber zu diesem Zeitpunkt die größte Fanbasis erspielt. Im letzten Spiel (das übrigens mit 1:5 das Knappste war) wurden wir sogar als einzige Mannschaft überhaupt lautstark angefeuert und mussten nach Spielende noch vor unserem Fanblock die Welle machen!
So superschlecht, wie es die Ergebnisse vermuten lassen, waren wir übrigens auch gar nicht. Wir waren halt nur total uneingespielt und vor allem tierisch konditionsschwach. Also alle außer mir natürlich. Trotzdem hatten sowohl wir als auch unsere Gegner ne Menge Spaß und ne Menge Schmerzen und das ist ja wohl die Hauptsache, ne?
Gerade läuft: Nix
Drinnen fand ich mein Team, also zumindest 1/6 von meinem Team, also genau einen. Das Verwirrende ist allerdings, dass dieser Mensch letztlich gar nicht in meinem Team war. Macht aber auch nix, dafür waren das dann ja 5 andere. Und was das für Leute waren! Mein lieber Herr Gesangsverein, was haben wir da abgeräumt! 4 Spiele, 4 Niederlagen und fantastische 2:30 Tore sprechen ja wohl für sich. Leider bedeutete das zwar das knappe Vorrunden-Aus, zumindest hatten wir uns aber zu diesem Zeitpunkt die größte Fanbasis erspielt. Im letzten Spiel (das übrigens mit 1:5 das Knappste war) wurden wir sogar als einzige Mannschaft überhaupt lautstark angefeuert und mussten nach Spielende noch vor unserem Fanblock die Welle machen!
So superschlecht, wie es die Ergebnisse vermuten lassen, waren wir übrigens auch gar nicht. Wir waren halt nur total uneingespielt und vor allem tierisch konditionsschwach. Also alle außer mir natürlich. Trotzdem hatten sowohl wir als auch unsere Gegner ne Menge Spaß und ne Menge Schmerzen und das ist ja wohl die Hauptsache, ne?
Gerade läuft: Nix
Dienstag, 4. März 2008
Preisantwort
Eigentlich war es doch gar nicht so schwer. Denn hier ist die Antwort!

Da hätte man doch drauf kommen können! Zur Strafe muss sich jetzt jeder mal ganz genau meinen Platz angucken.
...
Ups! Ist der etwa direkt am Spielfeld genau auf Höhe der Mittellinie? Tatsächlich, das ist er! Na sowas! Ein Teufelskerl, dieser Turbomartin!
Gerade läuft: Die Schröders - Silver Surfer (Album: Schwer Scheff!)
Da hätte man doch drauf kommen können! Zur Strafe muss sich jetzt jeder mal ganz genau meinen Platz angucken.
...
Ups! Ist der etwa direkt am Spielfeld genau auf Höhe der Mittellinie? Tatsächlich, das ist er! Na sowas! Ein Teufelskerl, dieser Turbomartin!
Gerade läuft: Die Schröders - Silver Surfer (Album: Schwer Scheff!)
Sonntag, 23. September 2007
Rafterburner
Einmal im Jahr passiert was ganz Tolles. Die Firma steckt jedem ihrer Wirtschaftsinformatik-Studenten 25€ in die Hosentasche und sagt: "Amüsiert euch schön, ihr Knallköppe. Aber ja nicht während der Arbeitszeit!" Und dann fahren wir samstags rum und amüsieren uns schön. Beispiel: Gestern. Raften auf Erft und Rhein. Schweinegeil.
Los ging's irgendwo in Neuss, wo wir bereits von einem Roger (Klavierlehrer, Konzertpianist, Wassersportler) erwartet wurden. Zeug innen Sack, Schwimmwesten an, Helme auf, Safety getalkt, Raft in die Erft geschmissen (übrigens der einzige Fluss in NRW mit Wildwasserpassagen und der einzige Fluss nördlich des Äquators mit (stellenweise) Piranhas (kein Witz!)) und ab die Post. Nachdem die ersten paarhundert Meter eher ruhig waren, folgten anschließend auch tatsächlich mehrere Stromschnellen, die einige nasse Hosen und T-Shirts zur Folge hatten. Abgesehen davon gab's noch herrliches Wetter und eine wirklich schöne Landschaft zu bestaunen.
Irgendwann hatten wir uns auf den Rhein gepaddelt, wo dann alles anders™ wurde. Keine Stromschnellen mehr, dafür aber deutlich stärkerer Seegang. Keine Wälder ringsrum mehr, dafür aber eine grandiose Aussicht. Keine Helme mehr, dafür aber kaputte Frisuren. Spaß hat's aber immer noch gemacht. Nach ein paar Kilometern haben wir dann ne kurze Pause eingelegt, in der Roger Kopfstand gemacht und der Rest sich in die Sonne gelegt hat. Und weiter ging's. Noch ein bisschen Paddelei, hier ne Welle, da ne Welle und dann waren wir plötzlich schon an der Oberkasseler Brücke in Düsseldorf angekommen und mussten raus. Und dieses verkackte Raft noch gefühlte 840 km tragen. Wie auch immer, war trotzdem ein gutes Institut und 128450x besser als die Grütze im letzten Jahr.
Gerade läuft: System Of A Down - Shimmy (Album: Toxicity)
Los ging's irgendwo in Neuss, wo wir bereits von einem Roger (Klavierlehrer, Konzertpianist, Wassersportler) erwartet wurden. Zeug innen Sack, Schwimmwesten an, Helme auf, Safety getalkt, Raft in die Erft geschmissen (übrigens der einzige Fluss in NRW mit Wildwasserpassagen und der einzige Fluss nördlich des Äquators mit (stellenweise) Piranhas (kein Witz!)) und ab die Post. Nachdem die ersten paarhundert Meter eher ruhig waren, folgten anschließend auch tatsächlich mehrere Stromschnellen, die einige nasse Hosen und T-Shirts zur Folge hatten. Abgesehen davon gab's noch herrliches Wetter und eine wirklich schöne Landschaft zu bestaunen.
Irgendwann hatten wir uns auf den Rhein gepaddelt, wo dann alles anders™ wurde. Keine Stromschnellen mehr, dafür aber deutlich stärkerer Seegang. Keine Wälder ringsrum mehr, dafür aber eine grandiose Aussicht. Keine Helme mehr, dafür aber kaputte Frisuren. Spaß hat's aber immer noch gemacht. Nach ein paar Kilometern haben wir dann ne kurze Pause eingelegt, in der Roger Kopfstand gemacht und der Rest sich in die Sonne gelegt hat. Und weiter ging's. Noch ein bisschen Paddelei, hier ne Welle, da ne Welle und dann waren wir plötzlich schon an der Oberkasseler Brücke in Düsseldorf angekommen und mussten raus. Und dieses verkackte Raft noch gefühlte 840 km tragen. Wie auch immer, war trotzdem ein gutes Institut und 128450x besser als die Grütze im letzten Jahr.
Gerade läuft: System Of A Down - Shimmy (Album: Toxicity)
Donnerstag, 26. Juli 2007
Wie sich eine Sportart selbst zerstörte
2003 fing es an. Ich hatte Mitte Juni mein Abi hinter mich gebracht, mein Zivildienst begann erst im Oktober. Ich hätte mir für die 3½ Monate Arbeit suchen können, aber dazu war ich zu faul. Warum auch? Ich hatte nix zu finanzieren und war noch nie jemand, der sich für teures Geld sinnlose Sachen kaufen musste. Also machte ich das, was ich am besten kann: rumgammeln und meine Freizeit genießen.
Natürlich gab es auch an dieser Sache einen Haken. Irgendwann wurde es langweilig. Da meine Eltern aber wohl gerade in dieser Zeit mit meiner Schwester im Urlaub gewesen sein müssen, konnte ich versuchen, mir die Langeweile zu vertreiben, indem ich es mir im Wohnzimmer vor dem TV gemütlich machte. (Ich besitze übrigens bis heute keinen eigenen Fernseher.) Ich zappte also mehr oder weniger motiviert durch die Gegend und blieb eigentlich nur aus Ermangelung von Alternativen an der Tour de France hängen. Und ab da war ich geflasht.
Ich kann jeden absolut verstehen, der sagt, er stelle es sich sterbenslangweilig vor, anderen Leuten den ganzen Tag beim Radfahren zuzugucken. Ich hab's mir auch immer sterbenslangweilig vorgestellt. Bis ich es dann mit eigenen Augen gesehen habe. Junge, war ich fasziniert! 2003 hab ich dann fast keine Etappe mehr verpasst, selbst als Eltern und Schwester wieder hier waren. Es war aber auch zu spannend! Ich fieberte mit den Ausreißern beim Ausreißen mit, ich fieberte mit dem Peloton beim Einholen mit, ich fieberte mit meinen persönlichen Favoriten (natürlich hauptsächlich Ulle, ein bisschen Nationalstolz muss schließlich sein) beim Kampf um jede Minute mit. 2003 war's aber auch knapp. Meine Herren!
Am Spannendsten fand ich immer die Bergetappen. Wie sich nach und nach die Spreu vom Weizen trennte, wie nach und nach immer mehr Fahrer zurückfielen, wie am Ende nur noch die absoluten Topleute den Sieg unter sich ausmachten und auch nach 5 Stunden Fahrt bei gut und gerne 40 km/h nochmal alles aus sich herausholten, war für mich einfach nur extrem beeindruckend.
Auch 2004 und 2005 war ich bei der Tour mit unvermindertem Enthusiasmus dabei. Wenn's ging per TV, wenn's nicht ging im Internet per Liveticker. Wieder fieberte ich mit, wieder war ich beeindruckt und wieder gewann Lance Armstrong. 2006, als Armstrong dann freiwillig aufhörte und Jan Ullrich und Ivan Basso wegen Dopingverdachts aufgehört wurden, ließ ich die Tour de France mehr oder weniger links liegen. Zu groß war noch die Euphorie der phänomenalen WM, als dass ich mich schon wieder auf ein anderes großes Sportereignis, das zudem noch ohne größere Favoriten auskommen musste, konzentrieren konnte. Und außerdem war da ja auch noch die seltsame Geschichte des Jan U., die mir ein bisschen den Spaß an der Tour raubte. Die eine oder andere Etappe guckte ich mir zwar an (z.B. das letzte Zeitfahren, als Michael Rasmussen sich 12x auf die Fresse legte), aber das war dann doch eher die Ausnahme.
Dieses Jahr verfolge ich die Tour wieder mit großem Interesse, allerdings ohne die liebgewonnene Faszination, sondern eher mit Fassungslosigkeit und Abscheu. Dass ein ganzer Sport so unglaublich verseucht sein kann, hätte ich niemals für möglich gehalten! Ich bin ja eher jemand, der an das Gute im Menschen glaubt, aber in den letzten Tagen hat dieser Glaube zumindest bei den Radrennfahren sehr stark gelitten. Dabei geht es eigentlich nichtmal um das Doping an sich, sondern viel mehr um diese unglaubliche Dreistigkeit, mit der es offensichtlich betrieben wird. Es widert mich regelrecht an, dass ein Alexander Winokurow (der mich übrigens in den letzten Jahren auch immer fasziniert hat) nicht die Eier hat, seine Scheiße einzugestehen, sondern sich stattdessen haarsträubende Erklärungen und Verschwörungstheorien zusammenbastelt. Oder dass ein Jan Ullrich immer noch einen auf Unschuldslamm tut und damit sogar offene Türen einrennt. Oder dass ein Michael Rasmussen, über den so viel skurriles Zeug ans Licht kommt und der dieses Jahr sowas von unnormal dominant ist, jetzt weinen muss, weil er plötzlich nicht mehr mitfahren darf. Oder oder oder. Tut mir leid Leute, aber ihr seid einfach nur noch peinlich!
Es ist traurig, zu realisieren, wie eine interessante Sportart sich durch Geldgier und Geltungssucht selbst ein Grab geschaufelt hat und wie treue Fans und Sportler, die diesen Namen noch verdienen und die ihren Beruf ausüben, weil er ihnen Spaß macht und nicht, weil sie um jeden Preis die Besten sein wollen, systematisch verarscht worden sind. Man kann nur hoffen, dass durch die Tour Apotheken-Rundschau 2007 ein kollektives Umdenken im Radsport einsetzt. Selbst wenn es hinterher darauf hinausläuft, dass jeder, der bei welchem Radrennen auch immer starten möchte, einen eindeutigen Nachweis bringen muss, dass er clean ist. Ein Generalverdacht ist nie toll, aber der Rad"sport" hat sich seinen spätestens jetzt hart erarbeitet. Traurig, traurig...
Gerade läuft: Muse - Muscle Museum (Album: Showbiz)
Natürlich gab es auch an dieser Sache einen Haken. Irgendwann wurde es langweilig. Da meine Eltern aber wohl gerade in dieser Zeit mit meiner Schwester im Urlaub gewesen sein müssen, konnte ich versuchen, mir die Langeweile zu vertreiben, indem ich es mir im Wohnzimmer vor dem TV gemütlich machte. (Ich besitze übrigens bis heute keinen eigenen Fernseher.) Ich zappte also mehr oder weniger motiviert durch die Gegend und blieb eigentlich nur aus Ermangelung von Alternativen an der Tour de France hängen. Und ab da war ich geflasht.
Ich kann jeden absolut verstehen, der sagt, er stelle es sich sterbenslangweilig vor, anderen Leuten den ganzen Tag beim Radfahren zuzugucken. Ich hab's mir auch immer sterbenslangweilig vorgestellt. Bis ich es dann mit eigenen Augen gesehen habe. Junge, war ich fasziniert! 2003 hab ich dann fast keine Etappe mehr verpasst, selbst als Eltern und Schwester wieder hier waren. Es war aber auch zu spannend! Ich fieberte mit den Ausreißern beim Ausreißen mit, ich fieberte mit dem Peloton beim Einholen mit, ich fieberte mit meinen persönlichen Favoriten (natürlich hauptsächlich Ulle, ein bisschen Nationalstolz muss schließlich sein) beim Kampf um jede Minute mit. 2003 war's aber auch knapp. Meine Herren!
Am Spannendsten fand ich immer die Bergetappen. Wie sich nach und nach die Spreu vom Weizen trennte, wie nach und nach immer mehr Fahrer zurückfielen, wie am Ende nur noch die absoluten Topleute den Sieg unter sich ausmachten und auch nach 5 Stunden Fahrt bei gut und gerne 40 km/h nochmal alles aus sich herausholten, war für mich einfach nur extrem beeindruckend.
Auch 2004 und 2005 war ich bei der Tour mit unvermindertem Enthusiasmus dabei. Wenn's ging per TV, wenn's nicht ging im Internet per Liveticker. Wieder fieberte ich mit, wieder war ich beeindruckt und wieder gewann Lance Armstrong. 2006, als Armstrong dann freiwillig aufhörte und Jan Ullrich und Ivan Basso wegen Dopingverdachts aufgehört wurden, ließ ich die Tour de France mehr oder weniger links liegen. Zu groß war noch die Euphorie der phänomenalen WM, als dass ich mich schon wieder auf ein anderes großes Sportereignis, das zudem noch ohne größere Favoriten auskommen musste, konzentrieren konnte. Und außerdem war da ja auch noch die seltsame Geschichte des Jan U., die mir ein bisschen den Spaß an der Tour raubte. Die eine oder andere Etappe guckte ich mir zwar an (z.B. das letzte Zeitfahren, als Michael Rasmussen sich 12x auf die Fresse legte), aber das war dann doch eher die Ausnahme.
Dieses Jahr verfolge ich die Tour wieder mit großem Interesse, allerdings ohne die liebgewonnene Faszination, sondern eher mit Fassungslosigkeit und Abscheu. Dass ein ganzer Sport so unglaublich verseucht sein kann, hätte ich niemals für möglich gehalten! Ich bin ja eher jemand, der an das Gute im Menschen glaubt, aber in den letzten Tagen hat dieser Glaube zumindest bei den Radrennfahren sehr stark gelitten. Dabei geht es eigentlich nichtmal um das Doping an sich, sondern viel mehr um diese unglaubliche Dreistigkeit, mit der es offensichtlich betrieben wird. Es widert mich regelrecht an, dass ein Alexander Winokurow (der mich übrigens in den letzten Jahren auch immer fasziniert hat) nicht die Eier hat, seine Scheiße einzugestehen, sondern sich stattdessen haarsträubende Erklärungen und Verschwörungstheorien zusammenbastelt. Oder dass ein Jan Ullrich immer noch einen auf Unschuldslamm tut und damit sogar offene Türen einrennt. Oder dass ein Michael Rasmussen, über den so viel skurriles Zeug ans Licht kommt und der dieses Jahr sowas von unnormal dominant ist, jetzt weinen muss, weil er plötzlich nicht mehr mitfahren darf. Oder oder oder. Tut mir leid Leute, aber ihr seid einfach nur noch peinlich!
Es ist traurig, zu realisieren, wie eine interessante Sportart sich durch Geldgier und Geltungssucht selbst ein Grab geschaufelt hat und wie treue Fans und Sportler, die diesen Namen noch verdienen und die ihren Beruf ausüben, weil er ihnen Spaß macht und nicht, weil sie um jeden Preis die Besten sein wollen, systematisch verarscht worden sind. Man kann nur hoffen, dass durch die Tour Apotheken-Rundschau 2007 ein kollektives Umdenken im Radsport einsetzt. Selbst wenn es hinterher darauf hinausläuft, dass jeder, der bei welchem Radrennen auch immer starten möchte, einen eindeutigen Nachweis bringen muss, dass er clean ist. Ein Generalverdacht ist nie toll, aber der Rad"sport" hat sich seinen spätestens jetzt hart erarbeitet. Traurig, traurig...
Gerade läuft: Muse - Muscle Museum (Album: Showbiz)
Dienstag, 22. Mai 2007
Operation Pokal - Videobeweis
Wer glaubt, dass letzte Woche beim Volleyballturnier Volleyball gespielt worden ist, der ist so gewickelt wie der Turm in Pisa gebaut und glaubt mit Sicherheit auch noch, dass der Cheeseburger ohne Gurke besser schmeckt. Denn Freunde, dem ist nicht so! Im Grunde ging es einzig und allein darum, den ömmeligen Dorfbunken aus Paderborn mal eine Lektion in guter Laune zu erteilen, die sich gewaschen hat.
Besonders deutlich wurde dies nach dem eigentlichen Turnier, als die Gläbbische Delegation (im Folgenden "wir" genannt) frohgemut durch die Paderborner Innenstadt zog, um im angesagten Szeneclub Residenz ihren Sieg ihre Teilnahme zu begießen. Wir bedankten uns bei diesem Fußmarsch lautstark bei der gesamten Paderborner Bevölkerung für ihre Gastfreundschaft, was das folgende Video ausschnittsweise dokumentiert. Zum Gucken muss man sich zwar auf die Seite legen, aber da scheiß mir doch einer ins Auge, es sind ja nur 14 Sekunden!
Der eigentlich Kracher ist aber: Das ist noch nicht alles! Am Ziel unseres Triumphzuges angekommen, stellten wir mit Entsetzen fest, dass der angesagte Szeneclub Residenz noch gar nicht geöffnet hatte! Klarer Fall, bei sowas hilft nur gnadenloser Protest! Um es ein wenig zu präzisieren, bei sowas hilft nur gnadenloser Sitzprotest! Und was wäre Turbomartin webeinsnullig, wenn er dazu nicht auch noch einen astreinen Videobeweis am Start hätte?! Diesmal sogar in richtig rum.
Das mal so als kleinen Nachtrag. Die Kredite von den Videos sind übrigens beim Nelli und der hat mir das hier erlaubt. Wisster Bescheid.
Gerade läuft: Cherry Poppin' Daddies - Dr. Bones (Album: Ferociously Stoned)
Besonders deutlich wurde dies nach dem eigentlichen Turnier, als die Gläbbische Delegation (im Folgenden "wir" genannt) frohgemut durch die Paderborner Innenstadt zog, um im angesagten Szeneclub Residenz ihren Sieg ihre Teilnahme zu begießen. Wir bedankten uns bei diesem Fußmarsch lautstark bei der gesamten Paderborner Bevölkerung für ihre Gastfreundschaft, was das folgende Video ausschnittsweise dokumentiert. Zum Gucken muss man sich zwar auf die Seite legen, aber da scheiß mir doch einer ins Auge, es sind ja nur 14 Sekunden!
Der eigentlich Kracher ist aber: Das ist noch nicht alles! Am Ziel unseres Triumphzuges angekommen, stellten wir mit Entsetzen fest, dass der angesagte Szeneclub Residenz noch gar nicht geöffnet hatte! Klarer Fall, bei sowas hilft nur gnadenloser Protest! Um es ein wenig zu präzisieren, bei sowas hilft nur gnadenloser Sitzprotest! Und was wäre Turbomartin webeinsnullig, wenn er dazu nicht auch noch einen astreinen Videobeweis am Start hätte?! Diesmal sogar in richtig rum.
Das mal so als kleinen Nachtrag. Die Kredite von den Videos sind übrigens beim Nelli und der hat mir das hier erlaubt. Wisster Bescheid.
Gerade läuft: Cherry Poppin' Daddies - Dr. Bones (Album: Ferociously Stoned)
Donnerstag, 17. Mai 2007
Operation Pokal - Finale, ohoh!
Eigentlich wollte ich jetzt was über das tolle Volleyballturnier gestern in Paderborn schreiben. Ich wollte mit scharfsinnigem und -züngigem Wortwitz erzählen, wie Stuessy und ich erst den Bierkasten geleert und ihn uns dann haben klauen lassen. Ich wollte erzählen, wie lustig die Hinfahrt war und dass so Events ohne Busfahrten eigentlich nur halb so toll wären. Ich wollte erzählen, warum das Team EDV-Schlampen mit ihrem Starspieler Turbomartin aka. Dr. Snuggles von 3 Spielen 2 gewonnen und 2 verloren hat und damit nach der Vorrunde endlich nicht mehr das Trinken für irgendwelche Volleyballpartien unterbrechen musste. Ich wollte auch davon erzählen, wie ich mir die Birne an einer Treppe gebumst hab und dass dabei meine Mütze kaputtgegangen ist. Außerdem wollte ich noch erzählen, dass ich alkoholbedingt wieder überaus kommunikativ war und u.a. bestimmt 30 Leuten den Unterschied zwischen Gyros und Döner erklärt habe. Dann wollte ich natürlich auch davon berichten, dass ich in der Residenz ein Weizen umsonst bekommen und versucht habe, damit Frauen zu beeindrucken. (Hat übrigens nicht funktioniert, weil ich zu viel von Olafs UN-FICKEND-GLAUBLICHER Knoblauchsoße gegessen hab und trotz der tonnenweisen Einfuhr von Kaugummis, Bonbons und sonstigem aus dem Mund gestunken hab wie Biber nach dem Sex.) Selbstverständnis hätte ich noch erwähnt, dass die Residenz ein cooler Laden verschissener Scheißladen (s. Kommentare) ist, ich mich aber weder an die dort gespielte Musik noch an das dort von mir ausgegebene Geld erinnern kann (was vermutlich beides besser so ist). Vermutlich hätte in dem Bericht auch gestanden, dass wir ein Spiel oben ohne gespielt haben, weil es geregnet hat und dass Johnny unten ohne über den Platz gelaufen ist. Und definitiv hätte ich den Eintrag dann auch mit einer lustigen Anekdote abgeschlossen, die davon gehandelt hätte, dass als Flint, Johnny und ich nachts zu Flint nach Hause gekommen sind, irgendeiner in Johnnys Schlafsack gelegen hat.
Aber irgendwie hab ich grad echt überhaupt keine Lust, mir viele lustige Formulierungen und sowas auszudenken.
Gerade läuft: Reel Big Fish - (The Many Versions Of) S.R. (Album: Our Live Album Is Better Than Your Live Album)
Aber irgendwie hab ich grad echt überhaupt keine Lust, mir viele lustige Formulierungen und sowas auszudenken.
Gerade läuft: Reel Big Fish - (The Many Versions Of) S.R. (Album: Our Live Album Is Better Than Your Live Album)
Freitag, 27. April 2007
Operation Pokal - 1. Training
Mitte Mai findet wieder das berühmt-berüchtigte FHDW-Volleyballturnier in Paderborn statt, bei dem mein Kurs auch in diesem Jahr wieder 2 Teams stellen wird. Da wir uns diesmal aber vorgenommen haben, noch mehr Bier zu vernichten den verkackten Pokal endlich mal wieder nach Bergisch Gladbach zu holen, haben wir heute eine massive Trainingsoffensive gestartet. Zu Zehnt belagerten wir einen 16:9-Volleyballplatz auf einem Kinderspielplatz und trainierten nach einer eigens von uns für dieses Turnier entwickelten zweistufigen Spezialstrategie. Stufe 1 dieser Strategie und damit heute an der Reihe: Aufschläge und Kommunikation Trainieren, wie man nicht spielen sollte. Hat wunderbar funktioniert und war zudem noch sehr lustig. Wenn alles nach Plan läuft, folgt dann nächste Woche Stufe 2: Komplett anders spielen als heute. Der Pott ist schon so gut wie unser!
Gerade läuft: Milburn - What You Could've Won (Album: Well Well Well)
Gerade läuft: Milburn - What You Could've Won (Album: Well Well Well)
Mittwoch, 11. April 2007
Sportakus
Die neue Sportlichkeit nimmt einfach kein Ende! Nachdem ich irgendwann am Wochenende schon mit unserer damaligen Untermieterin ingelinert geinlinert Rollschuh gefahren bin, stand heute mal wieder Badminton auf dem Programm. Als Opfer Gegner hatte sich Heikönnen angemeldet und das war auch gut so. Denn erstens war's dieses Mal endlich angemessen anstrengend und zweitens hab ich 4 von 5 Sätzen gewonnen \o/
Gerade läuft: Sport - Wie Ameisen (Album: Aufstieg und Fall der Gruppe Sport)
Gerade läuft: Sport - Wie Ameisen (Album: Aufstieg und Fall der Gruppe Sport)
Montag, 19. März 2007
Revenge of the Musclecat
Das kommt davon! Bis heute nachmittag noch groß geprahlt, dass mein Ballzauber gestern keine bleibenden Eindrücke hinterlassen hat, bin ich mittlerweile vollkommen bewegungsunfähig. Muskeln buh!
Gerade läuft: Anajo - Hommage (Album: Nah bei mir)
Gerade läuft: Anajo - Hommage (Album: Nah bei mir)
Sonntag, 18. März 2007
Krieg im Käfig
In letzter Zeit bin ich ja nicht nur noch sexier als sonst, sondern auch noch extrem sportlich. So dürfte es eigentlich nur wenige verwundern, dass ich heute in dieser Hinsicht mal wieder neue Maßstäbe gesetzt habe, als ich mit Herr Vorragend und 6 anderen Leuten, von denen ich die Namen nicht weiß, in Hilden Käfigfuppes gezockt habe. Der Spielplan versprach 3 Halbzeiten packenden Powerfußball zwischen den absoluten Ausnahmemannschaften SpVgg Barfuß Betlehem und FC Eintracht Prügel. Wer jetzt genau in welchem Team war, wusste allerdings keiner. Machte aber auch nix.
Meine Leistung war natürlich wieder aller Ehren wert. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten im ersten Spiel, das dann auch recht deutlich mit 3:6 verloren ging, drehte ich anschließend richtig auf. Meine Gegner ließ ich stehen wie einen Topf voll Rosenkohl, in der Abwehr war ich bissiger als der Terrier und vorne rappelte es regelmäßig im Karton. Hier ist natürlich in erster Linie mein Tor des Jahres-verdächtiger Seitfallzieher mit dem schwachen Linken zu nennen. Wie auch immer, trotz starker Leistung des Schelmenturm-Brasilianers (mir) sorgten meine rumpelfüßigen Teamkameraden im 2. Spiel für eine diesmal deutlich knappere 10:12-Niederlage. Dafür wurde der Gegner dann aber Spiel #3 überragend mit gefühlten 73:4 Toren nach Hause geschickt.
Außerdem erwähnenswert: Die Scheiße ist höllenanstrengend! Nach 10 min atmete ich schwerer als nach 5 Packungen Roth-Händle ohne Filter und schwitzte stärker als Ottfried Fischer beim Kacken. Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, den Platz für 1½ Stunden zu buchen, hat doch nen Triller unterm Pony! Hat aber trotzdem ordentlich Spaß gebracht und kann meinetwegen gerne wiederholt werden.
Bei Herrn Vorragend seinem Blog gibt's übrigens auch ein bisschen zu gucken, zu lesen und nochmal zu gucken.
Gerade läuft: Fiddler's Green - The Night Pat Murphy Died (Album: Drive Me Mad!)
Meine Leistung war natürlich wieder aller Ehren wert. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten im ersten Spiel, das dann auch recht deutlich mit 3:6 verloren ging, drehte ich anschließend richtig auf. Meine Gegner ließ ich stehen wie einen Topf voll Rosenkohl, in der Abwehr war ich bissiger als der Terrier und vorne rappelte es regelmäßig im Karton. Hier ist natürlich in erster Linie mein Tor des Jahres-verdächtiger Seitfallzieher mit dem schwachen Linken zu nennen. Wie auch immer, trotz starker Leistung des Schelmenturm-Brasilianers (mir) sorgten meine rumpelfüßigen Teamkameraden im 2. Spiel für eine diesmal deutlich knappere 10:12-Niederlage. Dafür wurde der Gegner dann aber Spiel #3 überragend mit gefühlten 73:4 Toren nach Hause geschickt.
Außerdem erwähnenswert: Die Scheiße ist höllenanstrengend! Nach 10 min atmete ich schwerer als nach 5 Packungen Roth-Händle ohne Filter und schwitzte stärker als Ottfried Fischer beim Kacken. Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, den Platz für 1½ Stunden zu buchen, hat doch nen Triller unterm Pony! Hat aber trotzdem ordentlich Spaß gebracht und kann meinetwegen gerne wiederholt werden.
Bei Herrn Vorragend seinem Blog gibt's übrigens auch ein bisschen zu gucken, zu lesen und nochmal zu gucken.
Gerade läuft: Fiddler's Green - The Night Pat Murphy Died (Album: Drive Me Mad!)
Montag, 26. Februar 2007
Turbosportler
Jungejunge, langsam werd ich mir selbst unheimlich. Heute war ich schon wieder sportlich! Diesmal zusammen mit Christin, Rudi und Zwiesel auf einem Badmintonfeld im Düsseldorfer Cosmo Sports. Leider aber diesmal auch nur mit halbem Erfolg. Als wär's nicht schon schlimm genug, dass ich nicht ein Spiel von gefühlten 38 gewonnen habe, musste ich mich auch gar nicht richtig anstrengen... öhm... hä? Klingt paradox? Ist es nicht! Denn Badminton ist nur anstrengend, wenn es alle Mitspieler können bzw. wenn jeder dazu bereit ist, sich anzustrengen. Das war irgendwie heute leider nicht der Fall und deswegen verbrachten wir die 2 Stunden mit gehobenem Federball. Irgendwie war aber auch der Platz scheiße. In ne Ecke gequetscht und mit seltsamen Lichtverhältnissen. Naja, Schwanz drüber, lustig war's eigentlich trotzdem. Nur nächstes Mal würd ich dann doch gerne mal wieder mit und gegen Leute spielen, die schon öfter als 10x nen Badmintonschläger in der Hand hatten.
Gerade läuft: Nix
Gerade läuft: Nix